Von der Wiege zur Wiege. Der Großteil der Konsumgüter wird auch 2021 nach dem Prinzip „Von der Wiege zur Bahre“ gefertigt. Das heißt, sie werden produziert, genutzt und landen früher oder später im Abfall.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. April 2021 (03:48)
Tim Janßen (Cradle to Cradle NGO Berlin), Doris Raßhofer (Gugler GmbH) und Günther Reifer (Terra Institute GmbH, von links) referieren am 16. April in der Online-Zukunftswerkstatt über das Thema „Cradle to Cradle“ und stehen für Fragen zur Verfügung.
FHWN, FHWN

Dieses lineare Wirtschaftssystem ist nicht nachhaltig, belastet die Umwelt, gefährdet die Gesundheit sowie die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Eine Vision dazu, wie an dieses Problem anders herangegangen werden kann, wird am 16. April in einer Online-Podiumsdiskussion mit ausgewiesenen Experten erörtert.

Ein Lösungsansatz mit großem Potenzial dazu ist das Konzept der Kreislaufwirtschaft. Das Konzept „Cradle to Cradle“ geht noch einen Schritt weiter und setzt auf „perfekte Kreisläufe“, welche komplett ohne Müll auskommen. Also ein grundsätzlicher Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft.

Doch wie sieht es mit der Umsetzung und Verankerung des „Cradle to Cradle“-Ansatzes im bestehenden Wirtschaftssystem aus? Was braucht es, um diesen nachhaltigen Ansatz zukünftig noch mehr zu forcieren? Welche Erfolge konnten bisher bereits verzeichnet werden?

Antworten auf diese Fragen liefert die Zukunftswerkstatt des Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt am 16. April im Online-Format via Zoom. Drei Speaker konnten dafür gewonnen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis 14. April per Mail an Daniel Raab (daniel.raab@fhwn.ac.at).