ZKW-Preis: Scheinwerfer weit mehr als „nur“ Lichtquelle. Preisträger der ZKW Design Competition kommen aus Korea und Salzburg. Hauptpreis mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. August 2020 (17:51)
Die Siegerteams des ZKW-Designwettbewerbs: KWAutomotive aus Korea (links) und Design Storz aus Salzburg (rechts).
ZKW

Scheinwerfer sind nicht nur Lichtquelle, sondern auch einzigartiges Designelement jedes Fahrzeugs, das zum Markenauftritt des Herstellers passen muss. Um innovative Ideen und Entwürfe für das zukünftige Erscheinungsbild von Frontbeleuchtungen zu sammeln, hat ZKW die internationale „brickZ Design Competition“ ins Leben gerufen.

Entwürfe zeigten wie man Bauraum optimal ausnutzt

Am Wettbewerb nahmen namhafte Designagenturen, aber auch Engineering-Talente und Studenten teil. Bei der virtuellen Preisverleihung präsentierten die Teilnehmer ihre eingereichten Designs vor einer Fachjury.

Diese kürte KWAutomotive aus Korea und Design Storz aus Salzburg zu den Gewinnern. Sie können sich über den Hauptpreis von insgesamt 15.000 Euro und die Zusammenarbeit mit ZKW freuen.

„Wir legen großen Wert auf Innovation und zukunftsweisendes Design der Scheinwerfer. Mit Wettbewerben wie der Design Competition können wir helle Köpfe ausfindig machen und wertvolle Partnerschaften knüpfen“, erklärt Hannes Scheer, Leiter Innovation der ZKW Group GmbH.

Unter den internationalen Teilnehmern des Wettbewerbs prämierte die Jury gleich mehrere spannende Konzepte. Zwei Ideen gingen als Sieger hervor: KWAutomotive und Design Storz zeigten mit ihren Entwürfen, wie man den begrenzten Bauraum in Scheinwerfern optimal ausnutzen und bewegte Animation einbeziehen kann.

Der „Special Mention Award“ in der Kategorie Umwelt und Nachhaltigkeit in der Höhe von 2.500 Euro ging an Eoos Next aus Wien. Aber auch die anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus, sondern wurden mit einer Nachtfahrt mit einem ZKW Entwicklungsfahrzeug oder einem Besuch im Lichtkanal von ZKW belohnt.

Design spielt auch bei ZKW eine immer wichtigere Rolle

Bewertet wurden die zahlreichen Einreichungen von einer hochkarätigen Jury – darunter Lilli Hollein, (Direktorin des Designfestivals Vienna Design Week), Johann Sailer (Community Manager des Innox Networks), Christopher Lindinger (Vizerektorat für Innovation und Forschung an der Johannes-Kepler-Universität Linz) und Hannes Scheer. Die Siegerkonzepte überzeugten die Jury vor allem dadurch, dass sie die aktuelle LED Microlens Array Technologie perfekt unterstützen und ein breites Spektrum an Designmöglichkeiten zulassen.

Die Komplexität der modernen Lichttechniksysteme und der Wettbewerb bei Automotive-Beleuchtungen nehmen laufend zu. Gleichzeitig spielt der Faktor Design eine immer wichtigere Rolle – auch in der Unternehmensstrategie von ZKW. Neuartige, futuristische Designs von Scheinwerfern unterstreichen die Vorteile von aktuellen Technologien wie LED-Lichtsystemen.

Der Fokus der Designs liegt auf der MLA (microlens array)-Technologie – bei ZKW „brickZ“ genannt. Diese Technik basiert auf einer maximalen Verkleinerung herkömmlicher Projektionslichtmodule und einer komprimierten Anordnung dieser in einem frei zu gestaltenden Array. Dadurch sind dem Linsendesign kaum mehr Grenzen gesetzt.