Ein Fest für den Most

Erstellt am 08. November 2014 | 11:26
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Foto: NOEN, NLK/FILZWIESER
Gastfreundschaft, gute Stimmung, kulinarische Spezialitäten aus der Region und das Kultgetränk selbst, standen beim Mostfest 2014 im Mittelpunkt.
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1.700 BesucherInnen überzeugten sich beim stimmungsvollen Event von der Qualität und Vielfalt der heurigen Produktion und verkosteten traditionelle Schmankerln, die für das Mostviertel typisch sind.

Das Mostfest hat sich als DAS Eventhighlight im Herbst etabliert und lockte auch heuer wieder zahlreiche BesucherInnen ins Messezentrum Wieselburg.

Rund 20 MostproduzentInnen präsentierten beim restlos ausverkauften Event köstliche Jungmoste – vom fruchtig aromatischen Jungspund, bis zum trockenen Gödnmost und dem süßeren Godnmost – und zeigten, welche kreativen Variationen des Traditionsgetränks erhältlich sind.

Spezialitäten aus der Region im Mittelpunkt

Für die musikalische Unterhaltung sorgten der bekannte Moderator Franz Posch und seine Innbrüggler sowie die Mostviertler BlechMusikanten.

„Als echter Mostviertler freue ich mich natürlich, wenn sich ein ganzes Fest um Most und unsere regionstypischen Spezialitäten dreht.

Kredenzt wurde heute alles, was das Herz begehrt: von Mostbraten, über Blunz’n Gröstl bis hin zu Mostviertler Käse, und das alles garniert mit der berühmten Mostviertler Gemütlichkeit“, so Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, der das Fest gemeinsam mit der neuen Mostpatin eröffnete.


Alexandra Meissnitzer, die ehemalige Skirennläuferin und Olympiasiegerin, konnte als neue Mostpatin gewonnen werden: „Ich selbst bin an einem Lokal mit dem Namen ‚Genussprojekt‘ beteiligt, weil mir das Thema Genießen ein Anliegen ist und ich freu mich natürlich sehr, die ehrenvolle Aufgabe der Mostpatin übernehmen zu dürfen.“

Männer gegen Frauen bei der Olympiade

Für gute Stimmung sorgte auch die initiierte Mostviertelolympiade auf der Bühne, bei der es um einen Kampf der Geschlechter ging.



Es traten die Männer – Landesrat Pernkopf, der Obmann des Obstbauverbands Mostviertel Hans Hiebl und der Primus der Mostbarone Josef Moderbacher – gegen die Frauen an: Abgeordnete zum NÖ Landtag und Bürgermeisterin von Oed-Öhling Michaela Hinterholzer, Mostkönigin Petra II. und Mostpatin Alexandra Meissnitzer.

Dabei stellten die beiden Teams nicht nur ihr Wissen über Traditionen unter Beweis, sondern auch ihre Mundartkenntnisse und ihr musikalisches Talent.

Genuss auf Mostviertlerisch

Nach dem Motto „So schmeckt das Mostviertel“ entdeckten die Gäste neben der geschmacklichen Vielfalt der Jungmoste auch die zahlreichen Mostviertler Köstlichkeiten entlang der Schmankerlstraße.

Für Daheimgebliebene konnten die BesucherInnen auf dem Mostviertel Markt regionale Spezialitäten und Handwerkskunst einkaufen und so einen Teil der Mostviertler Traditionen direkt mit nach Hause nehmen.

Für die warmen Speisen und kalten Platten und das professionelle Service waren die SchülerInnen des Francisco Josephinums verantwortlich.

Für schmackhafte Mehlspeisen, Service und die kreative Dekoration sorgten die SchülerInnen der Landwirtschaftlichen Fachschule Unterleiten.

„Ich möchte mich bei allen, die am Erfolg des heutigen Festes mitgewirkt haben sehr herzlich bedanken“, zeigte sich auch Mag.a (FH) Christina Mutenthaler, Leiterin der Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ zufrieden.
 
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