Randegg: Das Internet ist im Ort verteilt

Mit Förderprojekt konnte Gemeinde mehrere Plätze mit gratis Internet ausstatten.

Erstellt am 24. Januar 2021 | 04:15
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Freuen sich über die Aktivierung ihrer W-Lan-Hotspots in Randegg (von links): Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger und BBRG-Geschäftsführer Matthias Repper.
Foto: Anna Faltner

Wenn es um die Internetversorgung geht, sind die Randegger motiviert. Und so war die Marktgemeinde auch bei den Gemeinden dabei, die sich bei der ersten Förderausschreibung des WIFI4EU-Förderprogramms der Europäischen Kommission den Zuschlag holten – also einen Gutschein von 15.000 Euro, der in die Installation von mehreren W-Lan-Hotspots investiert werden muss.

„Wir wollen unserer Jugend freien Internetzugang an stark frequentierten Orten anbieten. Diesen Wunsch haben sie schon vor Jahren geäußert“, freut sich VP-Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger. Im April 2019 kam die Zusage, gleich darauf startete die Planung. Diese Phase dauerte mehrere Monate. Denn die Marktgemeinde besitzt mit der Breitband Randegg GmbH (BBRG) ein eigenes Glasfasernetz.

Um effizienter und sparsamer zu arbeiten, wurden zuerst alle Gebäude zusammengeführt. „Die Glasfaserleitung führt zur Vermittlungsstation der GmbH. Von dort aus werden alle Standorte zentral betreut“, erklärt Matthias Repper, VP-Gemeinderat und Geschäftsführer der BBRG. Darauf folgte die Ausschreibung, die Entscheidung fiel auf die Firma Glasfaser Bau Schornsteiner GmbH. Durch die zentrale Koordination blieb der Kostenrahmen innerhalb der geförderten 15.000 Euro.

Dort, wo die Jugend ist, wurde Wi-Fi installiert

„Bei der Auswahl der Punkte, an denen das kostenlose W-Lan installiert wird, haben wir schon besonders darauf geschaut, wo auch die Jugend ist“, betont die Ortschefin. So finden sich die Zugangspunkte jetzt am Gemeindeamt (Lindenplatzl), am Schulhof (Funcourt), bei der Feuerwehr Randegg, am Tennisplatz, im Freibad, Musikheim, bei der Feuerwehr Perwarth und im Meierhof Perwarth.

Insgesamt wurden neun Accesspoints in Innenräumen und vier Accesspoints im Außenbereich montiert. Mitte Dezember gingen die W-Lan-Points in Betrieb. „Dort, wo Leute sind, wird es auch schon genutzt. Das hat die Pilotphase gezeigt. Aber momentan ist das wegen des Lockdowns schwer einzuschätzen“, berichtet Repper.