Biologin Schmidt managt Lunzer Haus der Wildnis

Ramona Schmidt ist die neue Leiterin vom Haus der Wildnis in Lunz.

Erstellt am 24. Januar 2021 | 05:23
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Wildbiologin und Mitarbeiterin der Österreichischen Bundesforste, Ramona Schmidt, ist für die Leitung des Haus der Wildnis verantwortlich.
Foto: Wildnisgebiet Dürrenstein

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit soll das Haus der Wildnis in Lunz im Frühling offiziell eröffnet werden. Gema nagt wird das neue Umweltkompetenzzentrum des Wildnisgebietes Dürrenstein neuerdings von Ramona Schmidt.

Die Biologin und Wildtierökologin hat ihre Tätigkeit bereits im Dezember aufgenommen. Die Position wurde mit der Errichtung des Weltnaturerbezentrums in Lunz am See neu geschaffen. Als Grund- und Waldeigentümer bringen die Bundesforste rund zwei Drittel der Flächen ins Wildnisgebiet Dürrenstein ein.

„Für mich ist das ein Traumjob“ sagt die gebürtige Waldviertlerin, die ihren Lebensmittelpunkt nun aufgrund ihrer neuen Aufgabe nach Amstetten verlegt hat. Zuvor war die 31-Jährige bei Esterházy beschäftigt und pendelte zwischen Wien und dem Burgenland.

„Es ist eine stressige, anstrengende aber gleichzeitig eine spannende Aufgabe“ Ramona Schmidt

Inzwischen laufen die Arbeiten am Innenausbau des 2,5 Millionen-Projektes auf Hochtouren weiter. „Mittlerweile ist der Boden im gesamten Haus fast fertig verlegt. Bis Ende Jänner soll auch der Ausstellungsbereich zum Großteil fertig sein“, informiert Schmidt.

Wann die Eröffnung stattfinden wird, steht jedoch noch in den Sternen. „Wir wollen natürlich so schnell wie möglich eröffnen, aber das hängt natürlich vorrangig von der Coronasituation ab. Es wird wohl irgendwann im Frühling sein“, betont die Managerin.

Etwas Zeit bleibt der Biologin also noch, um sich in ihren neuen Job einzuarbeiten. „Es ist eine stressige, anstrengende aber gleichzeitig eine spannende Aufgabe, die ich da erfüllen darf. Zum Glück hab ich ein starkes Team hinter mir.“

Schmidt ist für alle Belange im Wildnishaus zuständig. Neben dem Mitarbeitermanagement stehen die Öffentlichkeitsarbeit und die inhaltliche Leitung unter ihrer Obhut. „Mittlerweile besteht das Wildnishaus-Team aus einer Buchhalterin, dem Hausmeister und mir. Für Führungen durch das Haus werden wir uns anfänglich mit externen Mitarbeitern aushelfen“, erklärt sie die Personalsituation.

Zudem gilt es, ein umfangreiches Präventionskonzept für die ersten Öffnungsmonate auszuarbeiten. Spätestens im Frühling sollen aber dann die ersten Gäste begrüßt werden können. „Der Fokus bei den Gästen liegt vorrangig auf Schulen, Familien und Jugendlichen. Zusätzlich soll ein Programm speziell für die Schulen ausgearbeitet werden. „Denn das Haus der Wildnis soll auf jeden Fall ein Ort des Lernens sein“, sagt Schmidt über ihre neue Aufgabe.