Wieselburgerinnen mit bestem Projekt Österreichs

Erstellt am 28. Juli 2017 | 05:00
Lesezeit: 3 Min
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Die 17-jährigen Wieselburgerinnen Julia Biber und Isabell Aigner feiern ihren Sieg als bestes Projekt Österreichs.
Foto: Kinderbüro Uni Wien
500 Einreichungen aus 28 Ländern und mit dabei waren zwei Mädchen aus Wieselburg, die es mit ihrem Projekt unter die Finalisten schafften.
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Scichallenge – ein internationaler Wissenschaftswettbewerb für Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren in den Forschungsbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Unter Finalisten geschafft

Die Jugendlichen sollten dazu ihre Ideen und Visionen entweder als Video, Präsentation oder Plakat von Jänner bis März einreichen, so auch die zwei Wieselburgerinnen Julia Biber und Isabell Aigner. Mit ihrem Projekt zum Thema Stammzellenforschung haben sie es unter die 120 Finalisten geschafft.

Die Direktion ihrer Schule, das Francisco Josephinum Wieselburg, schickte eine Mail mit der Wettbewerbsausschreibung. Julia und Isabell waren sofort interessiert und durchstöberten die vorgegebenen Themenbereiche: „Wir wollten ein Thema, das viele Leute betrifft, und Stammzellen betreffen uns alle“, betont Julia Biber. „Stammzellen werden als so selbstverständlich angesehen, dennoch könnte niemand ohne sie leben. Sie sind eine große Hoffnung in der Medizin“, weiß Isabell Aigner.

Der Kampf um die meisten Views und Likes

„Wir haben dann viel über Stammzellen recherchiert und eine Präsentation zusammengestellt. Die Comics in unserer Slide-Show habe ich selbst designt und Julia kümmerte sich um den technischen Teil der Präsentation, wie das Layout“, erzählt Isabell. Als das Projekt der beiden fertig war, verbreiteten sie es an all ihre Freunde und Schulkollegen, denn nur wer online die meisten Views und Likes abräumt, kam eine Runde weiter. 50 Punkte waren für den Aufstieg in die nächste Runde notwendig und Julia und Isabell schafften es sogar auf 518 Punkte.

Das beste eingereichte österreichische Projekt

Anschließend bewertete die internationale Jury und am Freitag, 21. Juli, wurden auf der Abschlussveranstaltung in Wien die 12 Gewinner gekürt. Für den Sieg reichte es leider nicht, sie sind aber das beste österreichische Projekt. Die Projektleiterin und Leiterin des Kinderbüros Universität Wien Karoline Iber, gratuliert: „Sie haben eine tolle Leistung erbracht und es ist grandios, dass sie von allen österreichischen Projekten die Besten sind.“

Das Kinderbüro Uni Wien unterstützte alle Teilnehmer bei Rückfragen und organisierte auch die Abschlussveranstaltung. Äußerst erfreut war Karoline Iber über die vielen weiblichen Teilnehmerinnen an der Scichallenge: „Wir suchen ständig junge Frauen, die sich für Naturwissenschaft und Technik begeistern.“

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