"Frau Luna" wird in der Ybbsfeldhalle gespielt. Karl Becker auf der Bühne und Bernhard Wallner im Orchestergraben – die Abende im Oktober verbringen die beiden Wolfpassinger in der Ybbsfeldhalle in Blindenmarkt.

Von Nina Pöchhacker und Nina Pöchhacker. Erstellt am 07. Oktober 2017 (05:50)
Am Freitag, 6. Oktober, feiert die Operette „Frau Luna“ auf der Bühne der Herbsttage Blindenmarkt Premiere. Wieder mit dabei: der Wolfpassinger Bürgermeister Karl Becker.
NOEN, Herbsttage

Im Oktober hält Berliner Luft Einzug in die Ybbselfeldhalle. Bei den Herbsttagen wird die Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke gespielt, ein Stück, das 1899 in Berlin Uraufführung feierte.

In ihrer 28. Saison setzen die Verantwortlichen wieder auf den bewährten Mix aus Profis und Amateuren. So schlüpfen viele Blindenmarkter beim heimischen Kulturevent in verschiedenste Rollen. Mit von der Partie sind heuer erneut auch zwei Wolfpassinger: Vizebürgermeister Karl Becker (Chor) und Bernhard Wallner (Orchester).

Hirschmann und Weinhappel in den Hauptrollen

Ersterer gibt auf der Bühne einen Mondbewohner. Die verwirrten Pärchen der Operette „Frau Luna“ verschlägt es nämlich von Berlin aus auf den Mond. Nach einigen Partnerwechseln findet jeder seinen Seelenverwandten und sie reisen zurück zur Erde. Das Nachstellen eines Berliner Akzents bleibt Karl Becker als Mondbewohner also erspart. „Die Mondbewohner haben es insofern gut, als das Bühnenbild in diesen Szenen großartig ist. Es ist so imposant, wenn wir den Sternenregen haben und die vielen Lichtelemente bei ‚Glühwürmchen-Idyll‘. Die große Bühne in der neuen Ybbselfeldhalle macht viel aus“, beschreibt Becker die Einzigartigkeit der Inszenierung von Michael Garschall.

In den Hauptrollen sind Martha Hirschmann (Frau Luna), Thomas Weinhappel (Prinz Sternschnuppe), Gernot Kranner (Theophil) und Gabriele Schuchter (Frau Pusebach) zu sehen. Für den Wolfpassinger sind die Herbsttage eine besondere Möglichkeit, von den Profis zu lernen: „Man ist mit bühnenerfahrenen Menschen auf Du und Du. Da lernt man viel für die Körperhaltung und die Aussprache.“ Letztere wird bei der bekannten Titelmelodie „Das macht die Berliner Luft“ besonders wichtig werden.