Schlossstadl als Zeichen der Gemeinschaft. Aus altem Gemeindestadel wurde wunderschöne neue Mehrzweckhalle, in der nicht nur die Sportunion Wolfpassing eine neue Heimstätte finden soll, sondern das ganze Dorf.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 27. Oktober 2014 (13:41)
NOEN, Christian Eplinger
Eröffnung des neuen »Schlossstadls« der Gemeinde Wolfpassing, einer 600 m2 großen Mehrzweckhalle, am Nationalfeiertag. Ehrengäste und Geehrte, von links: Bezirkshauptmann Johann Seper, Andrea Forstner (Obfrau Dorferneuerung NÖ), Pfarrer Hans Lagler, Elfriede Brenneis, Gerhard Glinz (Bezirksobmann Sportunion), Raimund Hager (Präsident Sportunion NÖ), Johann Gruber, Union-Obmann Stefan Ressl, Erni Grubhofer, Landtagspräsident Johann Heuras, Rosi Wagner, Franz Grubhofer, Florian Wagner, Abgeordneter Anton Erber, Bürgermeister Josef Sonnleitner, Andreas Hinterberger und Vizebürgermeister Karl Becker.
Knapp 94 Jahre stand er mitten im Dorfzentrum, der alte Stadel, der vor 18 Jahren in den Besitz der Gemeinde Wolfpassing überging. Seit dem Jahr 2006 wälzte man in Wolfpassing Pläne, wie man den von der Sportunion (Tischtennis und Stocksport) sowie zahlreichen Vereinen genützten Stadel um- oder neu bauen sollte.

Abriss im Mai, großes Fest am Nationalfeiertag

Im Vorjahr fiel schließlich die Entscheidung für einen Neubau. Am 2. Mai erfolgte der Abriss des alten Stadels und die Bauarbeiten für den neuen „Schlossstadel“ begannen.

Am sonntägigen Nationalfeiertag eröffnete die Gemeinde mit einem großen Fest ihren neuen Stadel, der mittlerweile zur eindrucksvollen Mehrzweckhalle geworden ist.



Eine 600 m große Fläche ohne Säulen, mit Tonanlage, Beamer und besten Lichtverhältnissen sowie ein rund 150 m großer Gemeinschaftsraum sollen nicht nur der Sportunion künftig als neue Heimstätte dienen.

„Diese Mehrzweckhalle ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für unsere Gemeinde. Ein Treffpunkt für Jung und Alt, wo nicht nur sportlichen Aktivitäten nachgegangen wird, sondern auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen wird“, war Bürgermeister Josef Sonnleitner überzeugt.

Knapp 3.000 Stunden an freiwilligen Arbeitsleistungen

Als „Zeichen der Gemeinschaft und Ort der Begegnung und Kommunikation“ bezeichnete Landtagspräsident Johann Heuras die neue Mehrzweckhalle und nahm die offizielle Eröffnung vor.

Insgesamt investierte die Gemeinde rund 500.000 Euro in den Neubau, wobei Fördergelder vom Land, der Sportunion NÖ und vom Dorferneuerungsverband (Land und EU) flossen.

Zudem erbrachten die Sport-Unions-Mitglieder knapp 3.000 Stunden an freiwilligen Arbeitsleistungen – allen voran Florian Wagner, der sich 660 Stunden in den Dienst der Baustelle stellte, wofür er so wie Franz Grubhofer und Union-Obmann Stefan Ressl von Sportunion-Landespräsidenten Raimund Hager mit dem Ehrenzeichen in Silber der Sportunion NÖ ausgezeichnet wurde.