Gründungsväter übergeben Ämter. Ybbstalradweg: Gründungsväter Ploderer und Schagerl übergaben an Hanger und Schachner.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. Mai 2020 (04:07)
Bei der Generalversammlung des „Gemeindeverbands Ybbstal“ kam es zur Wachablöse (vorne, von links): Obmann-Stellvertreter Josef Schachner, Obmann Andreas Hanger, Ehrenobmann Martin Ploderer, stellvertretender Ehrenobmann Helmut Schagerl und Vorstandsmitglied Friedrich Fahrnberger sowie Ehrenmitglied Thomas Weber (hinten, von links), Vorstandsmitglied Gerhard Lueger, Ziviltechniker Alois Graf, die Vorstandsmitglieder Renate Gruber, Manuela Zebenholzer (Schriftführerin), Werner Krammer, Josef Pöchhacker und Johann Lueger (Kassier).
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Alles begann vor acht Jahren mit der Idee, einen Radweg entlang der Ybbs von der Donau zum Bergsee zu schaffen. Der Grundstein für den 107 Kilometer langen Ybbstalradweg, mit dem Herzstück zwischen Lunz und Waidhofen, wurde gelegt. Nach fast drei Jahren Bauzeit wurde im Juni 2017 die Eröffnung gefeiert.

Von Anfang an mit dabei: Obmann Martin Ploderer und sein Stellvertreter Helmut Schagerl als Führungsspitze des Gemeindeverbands Ybbstal. Der Verein verantwortet seit 2012 die Planung und den Bau des touristischen Leuchtturmprojekts Ybbstalradweg zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See.

Amt zurückgelegt

In der Vorwoche legten die beiden ehemaligen Bürgermeister nach acht Jahren ihr Amt im Gemeindeverband Ybbstal zurück. Neuer Obmann ist Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, zum Obmann-Stellvertreter wurde der Lunzer Bürgermeister und Ploderer-Nachfolger Josef Schachner gewählt.

Auch in der Administration kam es zu einer Änderung: Das Team der Eisenstraße Niederösterreich übernimmt die Agenden vom Lunzer Amtsleiter Thomas Weber, der ebenfalls seit Gründung des Vereins federführend mit an Bord war.

„Martin Ploderer, Helmut Schagerl und Thomas Weber haben Großartiges geleistet und sie mussten gerade in der Anfangszeit viele Angriffe hinnehmen. Durch die engagierte Führung des Vereins ist ein Schulterschluss in der Region gelungen“, blickte Neo-Obmann Andreas Hanger auf die bewegte Geschichte des Großprojekts zurück. Seit der Eröffnung hat sich der Ybbstalradweg mit jährlich rund 50.000 Radlern zu einem wahren Tourismusmagneten entwickelt. Für Ploderer ist die Nachfolgeregelung eine „ideale Lösung, weil sich Andreas Hanger schon in den vergangenen Monaten intensiv beim Gemeindeverband Ybbstal eingebracht hat und wir schon bisher gut mit der Eisenstraße zusammengearbeitet haben“.

Der Gemeindeverband Ybbstal kümmert sich künftig nicht nur um den Ybbstalradweg, sondern er möchte auch die Attraktivität der Nostalgiebahnstrecke zwischen Kienberg-Gaming und Lunz wieder steigern. Daher wurde der bisher sieben Gemeinden umfassende Mitgliederkreis um die Marktgemeinde Gaming erweitert.