Wechsel an Spitze der Eisenstraße. Waidhofens Stadtchef Werner Krammer löst Andreas Hanger als Obmann ab. Verein dankt Hanger mit Ehrenobmannschaft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:32)

Der Waidhofner Bürgermeister Werner Krammer ist am vergangenen Donnerstag zum vierten Obmann in der 31-jährigen Vereinsgeschichte der Eisenstraße NÖ gewählt worden. Bei der Vollversammlung im Schloss Rothschild in Waidhofen erhielt Vorgänger Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger die Ehrenobmannschaft. Die Blicke sind nun auf die neue EU-Förderperiode gerichtet.

Krammer ist bereits seit dem Jahr 2002 in unterschiedlichen Funktionen im Regionalentwicklungsverein Eisenstraße NÖ tätig gewesen. Bei der vom „Schwarzen Grafen“ Josef Hofmarcher geleiteten Neuwahl sprachen die Vollversammlungsmitglieder dem Ybbstaler Kommunalpolitiker einstimmig das Vertrauen aus. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den 24 Gemeinden im Erlauftal und im Ybbstal. Gemma’s an“, betonte Krammer.

Hanger habe Eisenstraße in neue Ära geführt

Sein Dank galt auch Andreas Hanger: „Du hast die Eisenstraße in eine neue Ära geführt.“ Mit der neuen Eisenstraße-Tracht und einem emotionalen Videorückblick überraschten die Funktionäre ihren langjährigen Obmann Hanger bei dessen letzter Vollversammlung. Nach Günther Grimm und Berthold Panzenböck hatte der Ybbsitzer im November 2009 die ehrenamtliche Funktion übernommen.

Mehr als 500 Projekte wurden seither initiiert, mehrere interkommunale Kooperationen gegründet und Leuchtturmprojekte wie der Ybbstalradweg und die NÖ Landesausstellung 2015 begleitet. „Am wichtigsten sind aber stets die Menschen, die hinter diesen Projekten stehen. Auf dieses Miteinander in der Eisenstraße bin ich wirklich sehr stolz“, sagt Hanger. Nach zwölf Jahren freue er sich, ein geordnetes Haus übergeben zu können.

Gemeindeverband Ybbstal ab jetzt Partnerverein in Eisenstraße-Familie

Im Zuge einer Statutenanpassung wurde der Gemeindeverband Ybbstal als Partner- und Zweigverein in die Eisenstraße-Familie aufgenommen. Im Blickpunkt stand darüber hi naus auch die neue EU-LEADER-Förderperiode, außerdem fand ein Fördermittelvorgriff für die Jahre 2021 und 2022 seinen Beschluss. Zur neuen Schriftführerin wurde die Hollensteiner Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer gewählt. Als Rechnungsprüferin folgt Christine Dünwald-Specht der Notarin Nina Ofner nach.