Scheibbs ist einer der Top-Aufsteiger. Scheibbs verbessert sich um 26 Plätze im Vergleich zum Vorjahr und landet am 54. Platz unter 94 Bezirken in ganz Österreich.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 05. Juni 2019 (08:53)
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Zum zweiten Mal veröffentlichte die in Linz ansässige Pöchhacker Innovation Consulting GmbH heuer ihr Zukunftsranking der österreichischen Bezirke. Gemessen werden dabei 38 Indikatoren in den vier zukunftsrelevanten Bereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Innovation sowie Lebensqualität.

„Die 94 Bezirke stellen den unmittelbaren Lebens- und Arbeitsraum für die rund 8,8 Millionen Österreicher dar. Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Bezirke stellt sich, weil damit die regionalen Entwicklungsperspektiven – Lebensqualität, Einkommensmöglichkeiten, Wohnattraktivität und vieles mehr – verbunden sind“, erklärt die aus Gresten stammende geschäftsführende Gesellschafterin der Pöchhacker Innovation GmbH Gerlinde Pöchhacker-Tröscher.

Der Scheibbser Bezirk konnte sich heuer bei diesem Ranking wesentlich verbessern. Landete Scheibbs im Vorjahr noch auf dem 80. Rang (von 94 Bezirken), so schaffte das Ötscherland heuer den Sprung auf den 54. Platz. Nur fünf Bezirke weisen eine höhere Platzverbesserung auf. Lienz etwa schaffte den Sprung von Platz 68 auf Platz 10. Im Gesamtvergleich konnte sich der Scheibbser Bezirk auch in allen vier Bereichen gegenüber dem Vorjahr verbessern.

In einzelnen Sektoren ist der Bezirk top

Bei einzelnen Indikatoren zählt Scheibbs zu den besten Regionen Österreichs. Dies ist etwa der Fall bei der Anzahl der Erwerbstätigen im High-Tech-Sektor, bei der Entwicklung der Beschäftigung in den wissensintensiven Dienstleistungen (höchste Zunahme aller Bezirke), der Fertilitätsrate, der Frauenerwerbs- und der Arbeitslosenquote sowie auch bei der Kriminalitätsrate.

Ein besseres Ergebnis im Gesamtranking wird allerdings insbesonders durch ein unterdurchschnittliches Abschneiden bei den Indikatoren IKT-Beschäftigung, Bildungsniveau der Erwerbstätigen, Ausstattung mit Kindertagesstätten, ärztliche Versorgung und der Entwicklung der Kommunalschulden verhindert.