Neues Fahrzeug: Starker Helfer für Göstlings Bergretter. Die Bergrettung Göstling erhält neues Fahrzeug: Ausliefertermin: September 2021.

Von Claudia Christ. Erstellt am 19. Juni 2021 (09:06)
 Starker Helfer  für Bergretter
Bergrettung-Landesleiterstellvertreter Karl Weber, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landesleiter Matthias Cernusca mit dem neuen Fahrzeug, das bald in Göstling zum Einsatz kommen wird.
NLK Filzwieser

Ein neues Einsatzfahrzeug wird künftig die Arbeit der Bergretter in Göstling erleichtern. „Unser alter Transporter ist bereits in die Jahre gekommen. Wir sind froh, dass wir nun eine Zusage für ein neues Fahrzeug erhalten haben und wir es demnächst austauschen können“, betont Matthias Hirner von der Bergrettung Göstling.

Geländegängiger Transporter

Finanziert wird der geländegängige Transporter – ein typgleiches Modell geht auch an die Ortsstelle Wachau – von der Bergrettung NÖ, Wien und mithilfe des Landes Niederösterreich. Die Übergabe ist für Herbst angedacht. Das Fahrzeug dient dem raschen Mannschaftstransport sowie dem Liegendtransport von Patienten im Gelände und hilft dabei, schneller zu Verunfallten oder in Notlagen geratenen Personen zu gelangen.

Konkret handelt es sich dabei um einen VW-Transporter des Typs T6, der den Voraussetzungen entsprechend modifiziert wird: etwa eine Höherlegung um rund 55 mm für ausreichend Bodenfreiheit, ein Getriebeumbau mit kürzerer Übersetzung und die Schaffung der Liegendtransportmöglichkeit für Verletzte. Das Fahrzeug ist modulmäßig aufgebaut und kann an die Bedürfnisse der jeweiligen Ortsstellen und Topografien angepasst werden.

„Die Bergrettung investiert hier nach Maßgaben der Effektivität, Effizienz und Sparsamkeit“

Die Kosten betragen nach Umbau rund 85.000 Euro. „Die Bergrettung investiert hier nach Maßgaben der Effektivität, Effizienz und Sparsamkeit“, wird betont.
Währenddessen rüsten sich die 40 ehrenamtlichen Mitglieder der Göstlinger Bergrettung für die anlaufende Wandersaison. „Wir halten laufend Übungen mit Gebirgserkundungen und Orientierungsübungen ab. Nebenbei laufen natürlich die verpflichtenden Fortbildungen weiter und Erste-Hilfe-Schulungen“, betont Hirner.