Sonntagberg errichtet Photovoltaikanlagen. Marktgemeinde Sonntagberg errichtet Photovoltaikanlagen auf bisher ungenutzten Dachflächen von Gemeindegebäuden mithilfe einer Bürgerbeteiligung.

Erstellt am 26. November 2020 (10:34)
(v.l.n.r.): Bgm. Thomas Raidl, Ronald Kahri (EVN), gGR Josef Rumpl
 
EVN

Um mehr lokalen Sonnenstrom zu erzeugen, unterstützt die EVN die niederösterreichischen Gemeinden bei der Verwendung ungenutzter Dachflächen unter Einbindung der Bürger. Damit können sich jetzt auch jene Bürger aktiv an der Energiezukunft beteiligen, die nicht selbst über geeignete Dachflächen verfügen und somit einen positiven Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Ziele des Landes Niederösterreich leisten.

Die Marktgemeinde Sonntagberg ermöglichte ihren Bürgern die Errichtung einer PV-Anlage auf einer Lagerhalle in Hilm. Rund 64.000 kWh Strom werden nun jährlich aus der PV-Anlage erzeugt, womit etwa 20 Haushalte versorgt werden können und 22 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem ist angedacht, mit Unterstützung der Bürger, nächstes Jahr auch die Neue Mittelschule mit einer großen PV-Anlage auszustatten. „Wir möchten als Gemeinde unseren Beitrag leisten, die Klimaziele zu erreichen. Mithilfe des Bürgerbeteiligungsmodells der EVN können wir unseren Bürgern ein attraktives und grünes Investment bieten, von dem alle Seiten profitieren. Eine echte Win-Win-Situation“, so Bürgermeister Thomas Raidl.

„Mit dem Bürgerbeteiligungsmodell möchten wir als kompetenter und zuverlässiger Partner im Land Niederösterreich einen wertvollen Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen des Landes leisten“, erklärt Ronald Kahri seitens EVN. „Unsere Gemeinden haben noch genügend Dachflächen, die für PV-Anlagen infrage kommen. Damit haben die Gemeinden die Möglichkeit, ihren Bürgern ein ökologisches und nachhaltiges Investment zu bieten und dabei aktiv an der Erreichung der Klimaziele mitzuwirken.“

So funktioniert das Bürgerbeteiligungsmodell

Die Gemeinde stellt eine geeignete Dachfläche zur Verfügung. Die EVN errichtet darauf eine PV-Anlage und betreibt diese, bis Sie nach Ende einer bestimmten Laufzeit kostenfrei ins Gemeindeeigentum übergeht. Die Bürger können Module im Rahmen eines Sale-and-Lease-back Modells um 300 Euro pro Stück erwerben, bekommen über 13 Jahre eine jährliche Vergütung, unterstützen aktiv den Klimaschutz und verdienen Geld dabei.