FF Nabegg zu Besuch im AKW Zwentendorf. Am 13. April besuchte die Freiwillige Feuerwehr Nabegg, unter der Leitung von Johannes Berger, das Atomkraftwerk Zwentendorf. Dort wollten sie mehr über die Geschichte und Hintergründe, sowie über die Funktionsweise und den technischen Aufbau des sichersten Atomkraftwerks der Welt erfahren.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 17. April 2019 (11:19)
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Nachdem der Gruppe ein kurzer geschichtlicher Einführungsfilm gezeigt wurde, startete die Besichtigung des Kraftwerks. Dieses umfasst insgesamt 1.050 Räume, wobei die Schaltwarte am meisten beeindruckte. Von hier aus können sämtliche Systeme bedient werden.

Der höchste Punkt des Rundgangs befindet sich auf 39 Meter Höhe, von wo aus die Besucherinnen und Besucher einen Blick in den Reaktor, in dem die eigentliche Kernspaltung stattfinden würde, wagen konnten.

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Das AKW Zwentendorf

Seit dem Kauf des Kraftwerksstandorts Zwentendorf durch die EVN im Jahr 2005, ist viel passiert. Neben einem Schulungsreaktor wurde auch eine moderne Photovoltaikanlage errichtet. Dabei hatten EVN Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsmodells Anteile am Ausbau des Photovoltaik-Kraftwerks Zwentendorf zu erwerben.

In Zusammenarbeit mit der TU Wien betreibt die EVN seit 2010 ein Photovoltaik-Forschungszentrum. Dabei werden handelsübliche PV-Modelle verschiedener Hersteller unter realen Umweltbedingungen hinsichtlich Effizienz, Anwendungstauglichkeit, Investitions- und Betriebskosten ausgetestet.

Außerdem wird das AKW Zwentendorf gerne als Filmkulisse und als Location für diverse Festivals genutzt. Neben dem Nuke-Festival, das vor vielen Jahren am Kraftwerksstandort stattfand, wird auch das Shutdown Festival auf dem Gelände abgehalten.