Äschen-Eiern an der Erlauf und der Ybbs. „Die Äschen-Eier sind kurz vor dem Schlüpfen, man kann bereits die Augen erkennen“, erklärt EVN Fischfreund Christoph Friesenegger. Im Gegensatz zu Forellen, die rund 100 Tage brauchen, um zu schlüpfen, benötigen Äschen nur 3 Wochen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Mai 2019 (10:39)
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EVN Fischfreund Christoph Friesenegger beim Einbringen der Äschen-Eier
 

Die 15.000 Eier wurden nun mittels „Artificial Nesting“ in die Ybbs und in die Erlauf eingebracht. „Wir haben mit dieser natürlichen Bewirtschaftungsmethode sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Maßnahmen sollen die Äschen-Population nachhaltig schützen, da die Fische von klein auf im Fluss aufwachsen“, so Friesenegger. Bei dieser Methode wird an geeigneten gut durchströmten Stellen im Bach mechanisch der vorhandene Kies gesäubert. Anschließend werden mit dem gereinigten Kies künstliche Laichbetten hergestellt. In diese werden die Eier mittels eines geeigneten Trichters eingebracht. Die Fische schlüpfen und wachsen von klein an in ihrer natürlichen Umgebung auf und sind künftig in der Lage selber zu laichen und sich zu vermehren.

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Die EVN Fischfreunde

Die EVN Fischfreunde betreiben drei traumhafte Reviere an der Ybbs und der Erlauf. Ziel der Fischereigemeinschaft ist es, diesen einzigartigen Naherholungsraum zu sichern und noch attraktiver zu gestalten. Jährlich wird mit der fachlichen Unterstützung von Experten ein an die aktuellen Gegebenheiten angepasstes Bewirtschaftungskonzept für das jeweilige Gewässer erarbeitet. 

„Unsere Vorstellung und Vision von einer naturnahen, sanften und zukunftsorientierten Gewässerbewirtschaftung setzen wir an allen gepachteten Gewässern um“, so Friesenegger.