Hochbetrieb in der Abfallverwertungsanlage Dürnrohr. ​​​​​​​Die Weihnachtszeit und Corona bringen große Herausforderungen.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 29. Dezember 2020 (11:18)
Blick in den Müllbunker
 
EVN Wurnig

„Alle 5 Minuten landet ein neuer Container mit ca. 11 Tonnen Müll in unserem Bunker“, erzählt EVN Sprecher Stefan Zach. Zur Weihnachtszeit fallen erfahrungsgemäß rund 10 bis 15 Prozent mehr Müll an als sonst, bei Altglas sogar über 30 Prozent. Und auch aus den Haushalten wurde im Pandemiejahr 2020 mehr Restmüll angeliefert als in den Vorjahren.

Geschäftsführer Gernot Alfons
EVN Wurnig

„Man merkt, dass viele Leute die Ausgangsbeschränkungen dafür genutzt, um ihre Keller oder Dachböden auszuräumen. Außerdem müssen Corona-Infizierte und Menschen, die in Quarantäne leben ihren Abfall nicht trennen – es landet alles im Restmüll und in weiterer Folge in einem unserer Müllbunker“, so Zach.

Die beiden Müllbunker fassen insgesamt 40.000 m3. Darin hätten rund 70 Einfamilienhäuser Platz. Der kleinere Vorbunker ist für die logistisch optimale Anlieferung der mehr als 500.000 t Müll pro Jahr unverzichtbar. Hier wird der Müll zwei bis drei Tage gelagert, bevor mit der Energie im Müll Strom für Haushalte, sowie Fernwärme und Prozessdampf für die Industrie erzeugt wird.