Eine Turbine namens Cordula. Das neue Herzstück des EVN Kraftwerkes Theiß hat nun einen Namen: „Cordula“. So lautet das Ergebnis der breit angelegten Namenssuche für die Turbine, die rund 480.000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgen kann.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 23. Oktober 2020 (08:59)

Mit der Kunstfigur „Cordula Grün“ aus dem gleichnamigen Musik-Video des Sängers Josh. war auch rasch eine passende Patin gefunden. „Durch den Einsatz von Naturgas können auch Gaskraftwerke künftig grünen Strom produzieren. 2030 sollen bereits 500 Mio. Kubikmeter grünes Gas in die österreichischen Netze eingespeist werden“, erläutert EVN Sprecher Stefan Zach. „Unsere erneuerbare Energiezukunft braucht für die Versorgungssicherheit flexible Gas-Turbinen.“

Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien gelingt nur, wenn dieser Hand in Hand mit der Versorgungssicherheit geschieht. „Flexible Gaskraftwerke sorgen für Versorgungssicherheit, wenn einmal nicht ausreichend Strom aus Sonne, Wasser oder Wind produziert wird. Das heißt unser Gaskraftwerk muss immer bereit sein, läuft aber nur, wenn es für die Versorgungssicherheit abgerufen wird. Diese Art von Betrieb ist aktuell wirtschaftlich nicht darstellbar. Hier brauchen wir künftig entsprechende Rahmenbedingungen“, so Zach.

Das EVN Kraftwerk Theiß

Das Kraftwerk Theiß ist mit bis zu 800 Megawatt Leistung nicht nur das größte, sondern auch das modernste und effizienteste Wärmekraftwerk der EVN in Niederösterreich. Neben elektrischer Energie wird in Theiß auch Fernwärme für Gedersdorf und die Stadt Krems erzeugt.

Aktuell sorgt das Kraftwerk Theiß mit 430 MW für die Netzstabilisierung bei kritischen Netzsituationen. Das Kraftwerk Theiß ist auch heute noch ein unerlässlicher Eckpfeiler der Versorgungssicherheit in Niederösterreich.