Gemeinde Blindenmarkt bekommt Smart Meter. Es ist das Gebot der Stunde: Alle möchten Energie sparen und intelligente Lösungen gegen den weltweiten Klimawandel ergreifen. Daher hat die Europäische Union vorgesehen, dass 95 % der Haushalte bis Ende 2022 mit neuen Stromzählern ausgestattet werden sollen. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient.

Erstellt am 13. Januar 2021 (14:45)
Johann Eßletzbichler, Leiter des Netz NÖ Service Centers Amstetten zeigt Bürgermeister Franz Wurzer den neuen Smart Meter.
 
Netz NÖ

Die neuen Smart Meter sind ein wichtiger Schritt in diese Energiezukunft. Sie sind die Basis für intelligente Stromnetze und innovative Lösungen der Zukunft.

Die Kunden profitieren aber schon jetzt vom intelligenten Zähler: So müssen sie beispielsweise bei ihrer An- und Abmeldung bzw. der Ablesung ihres Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen. Gleichzeitig können nun die Verbrauchsdaten sowie die Entwicklung des Stromverbrauchs im Webportal mitverfolgt werden. So kann der eigene Verbrauch analysiert und optimiert werden.

Ab Jänner 2021 geht es los

Nun startet auch in der Marktgemeinde Blindenmarkt das Umrüsten auf die neuen Smart Meter. In den nächsten Wochen werden rund 1.700 Zähler getauscht. Der Tausch eines Zählers dauert durchschnittlich rund 20 Minuten.

Die Monteure der Netz NÖ erkennt man übrigens in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. Manchmal helfen aber auch lokale Monteure aus, um diese vielen Zähler zu tauschen. „Alle für uns tätigen Monteure tragen gut sichtbare Ausweise. Im Zweifel kann man sich aber telefonisch bei uns rückversichern, ob alles seine Richtigkeit hat“, erklärt Johann Eßletzbichler, Leiter des Netz NÖ Service Centers Amstetten. „Die Kunden werden außerdem zeitnah mittels Kundenbrief über den Zählertausch sowie über die allgemeinen Aspekte der Smart Meter Einführung informiert.“