Gemeinde Ramsau in NÖ bekommt Smart Meter. Strom für 10.000 Haushalte und Wärme für 15.000 Haushalte – das soll mit der geplanten Errichtung eines Biomasseheizkraftwerkes in Biedermannsdorf ermöglicht werden. Die moderne Anlage mit kombinierter Strom- und Wärmeproduktion könnte somit eine jährliche CO2-Einsparung von 25.000 Tonnen bringen.

Erstellt am 13. Januar 2021 (14:41)
Bürgermeisterin Gertraud Steinacher und Thomas Krupicka, Leiter des Netz NÖ Service Centers Traisen
Netz NÖ

Es ist das Gebot der Stunde: Alle möchten Energie sparen und intelligente Lösungen gegen den weltweiten Klimawandel ergreifen. Daher hat die Europäische Union vorgesehen, dass 95 % der Haushalte bis Ende 2022 mit neuen Stromzählern ausgestattet werden sollen. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient.

„Die neuen Smart Meter sind ein wichtiger Schritt in diese Energiezukunft“, erläutert Thomas Krupicka, Leiter des Netz NÖ Service Centers Traisen. „Sie sind die Basis für intelligente Stromnetze und innovative Lösungen der Zukunft.“

Die Kunden profitieren aber schon jetzt vom intelligenten Zähler: So müssen sie beispielsweise bei ihrer An- und Abmeldung bzw. der Ablesung ihres Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen. Gleichzeitig können nun die Verbrauchsdaten sowie die Entwicklung des Stromverbrauchs im Webportal mitverfolgt werden. „So kann der eigene Verbrauch analysiert und optimiert werden“, sagt Krupicka.

Ab Jänner 2021 geht es los

Nun startet auch in der Gemeinde Ramsau in NÖ das Umrüsten auf die neuen Smart Meter. In den nächsten Wochen werden rund 530 Zähler getauscht. „Unser Ziel ist es täglich im örtlichen Umfeld so viele Zähler wie möglich zu tauschen. Der Tausch eines Zählers beim Kunden dauert durchschnittlich rund 20 Minuten.“ Damit dieses Ziel erreicht werden kann, arbeiten die Monteure der Netz NÖ im Eiltempo.

Die Monteure der Netz NÖ erkennt man übrigens in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. „Alle für uns tätigen Monteure tragen gut sichtbare Ausweise. Im Zweifel kann man sich aber telefonisch bei uns rückversichern, ob alles seine Richtigkeit hat“, erklärt Krupicka. „Die Kunden werden außerdem zeitnah mittels Kundenbrief über den Zählertausch sowie über die allgemeinen Aspekte der Smart Meter Einführung informiert.“