Gemeinde Weinburg bekommt Smart Meter. Es ist das Gebot der Stunde: Alle möchten Energie sparen und intelligente Lösungen gegen den weltweiten Klimawandel ergreifen. Daher hat die Europäische Union vorgesehen, dass alle Kundenanlagen mit neuen Stromzählern ausgestattet werden sollen. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient.

Erstellt am 13. Januar 2021 (13:16)
Vizebürgermeister Michael Strasser, Herbert Bugl, Leiter des Netz NÖ Service Centers St. Pölten und Bürgermeister Peter Kalteis
 
Netz NÖ

„Die neuen Smart Meter sind ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft“, erläutert Herbert Bugl, Leiter des Netz NÖ Service Centers St. Pölten. „Sie sind die Basis für intelligente Stromnetze und innovative Lösungen der Zukunft.“

Die Kunden profitieren aber schon jetzt vom intelligenten Zähler: So müssen sie beispielsweise bei ihrer An- und Abmeldung bzw. der Ablesung ihres Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen. Gleichzeitig können nun die Verbrauchsdaten sowie die Entwicklung des Stromverbrauchs im Webportal mitverfolgt werden. „So kann der eigene Verbrauch analysiert und optimiert werden“, sagt Herbert Bugl.

Der Zählertausch beginnt noch im Jänner

Nun startet auch in Weinburg das Umrüsten auf die neuen Smart Meter. In den nächsten Wochen werden die Zähler getauscht. „Der Tausch eines Zählers dauert durchschnittlich 20 Minuten“, so Bugl. Dafür arbeiten die Monteure der Netz NÖ im Eiltempo.

Die Monteure der Netz NÖ erkennt man übrigens in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. Manchmal helfen aber auch lokale Monteure aus, um diese vielen Zähler zu tauschen. „Alle für uns tätigen Monteure tragen gut sichtbare Ausweise“, erklärt Bugl. „Die Kunden werden außerdem zeitnah mittels persönlichem Kundenbrief über den Zählertausch sowie über die allgemeinen Aspekte der Smart Meter Einführung informiert.“

Netz NÖ

Für den Transport und die Verteilung von Strom verfügt Netz NÖ in Niederösterreich über ein modernes Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von rund 53.100 km Mittel- und Niederspannungsleitungen und ca. 1.406 km 110 kV Leitungen.

In Summe müssen in Niederösterreich rund 800.000 Zähler getauscht werden.