Infrastrukturprojekte im Bezirk Bruck an der Leitha. Parallel zu den Lockerungen der Bundesregierungen, nehmen auch die Baustellen der Netz NÖ, einer 100 % EVN-Tochter, wieder Fahrt auf.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 22. Mai 2020 (10:19)
Verkabelungsarbeiten im Raum Enzersdorf
Netz NÖ

Joachim Gasser, Leiter des Netz NÖ Service Centers im Bezirk Bruck an der Leitha
Rumpler

„Im Bezirk Bruck an der Leitha haben wir aktuell sechs größere Baustellen: diese reichen von der Errichtung neuer Stromleitungen für Siedlungen und Wohnbauten über die Sanierung von Gasleitungen bis hin zur Verkabelung von Nieder- und Hochspannungsfreileitungen erzählt Joachim Gasser, Leiter des Netz NÖ Service Centers im Bezirk Bruck an der Leitha.

Die Mitarbeiter der Netz NÖ kümmerten sich auch während der Ausgangsbeschränkungen um die Versorgungssicherheit und rückten regelmäßig aus: für notwendige Instandhaltungsarbeiten oder um Störungen zu beheben. Zahlreiche Projekte und Baustelle wurden jedoch unterbrochen oder hintenangestellt.

Nun merkt Gasser vor allem bei den Kunden eine Aufbruchsstimmung: „Vom Häuslbauer bis zu den Betrieben, viele wollen wieder voll loslegen“. Aber auch die Baufirmen freuen sich, dass es weitergeht: „Natürlich sichern unsere Projekte auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region“, so Gasser.

Netz NÖ

Für den Transport und die Verteilung von Strom verfügt Netz NÖ in Niederösterreich über ein modernes Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von rund 53.100 km Mittel- und Niederspannungsleitungen und ca. 1.400 km 110 kV Leitungen. Netz NÖ versorgt damit im Stromnetz rund 830.000 Kundenanlagen.