Marktgemeinde Lengenfeld bekommt Smart Meter. EVN Tochter Netz NÖ tauscht die Stromzähler

Erstellt am 29. Januar 2021 (17:47)
Bürgermeister Christian Kopetzky und Friedrich Köck, Leiter des Netz NÖ Service Centers Krems
EVN/Rumpler

Es ist das Gebot der Stunde: Alle möchten Energie sparen und intelligente Lösungen gegen den weltweiten Klimawandel ergreifen. Daher hat die Europäische Union vorgesehen, dass 95 % der Haushalte bis Ende 2022 mit neuen Stromzählern ausgestattet werden sollen. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient.

„Die neuen Smart Meter sind ein wichtiger Schritt in diese Energiezukunft“, erläutert Friedrich Köck, Leiter des Netz NÖ Service Centers Krems. „Sie sind die Basis für intelligente Stromnetze und innovative Lösungen der Zukunft.“

Die Kunden profitieren aber schon jetzt vom intelligenten Zähler: So müssen sie beispielsweise bei ihrer An- und Abmeldung bzw. der Ablesung ihres Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen.

Ab Februar geht es los

Nun startet auch in Lengenfeld das Umrüsten auf die neuen Smart Meter. Ab Februar werden rund 600 Zähler getauscht. „Der Tausch eines Zählers dauert durchschnittlich rund 20 Minuten.“ Damit dieses Ziel erreicht werden kann, arbeiten die Monteure der Netz NÖ im Eiltempo.

Die Monteure der Netz NÖ erkennt man übrigens in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. Manchmal helfen aber auch lokale Monteure aus, um diese vielen Zähler zu tauschen. „Alle für uns tätigen Monteure tragen gut sichtbare Ausweise. Im Zweifel kann man sich aber telefonisch bei uns rückversichern, ob alles seine Richtigkeit hat“, erklärt Friedrich Köck. „Die Kunden werden außerdem zeitnah mittels Kundenbrief über den Zählertausch sowie über die allgemeinen Aspekte der Smart Meter Einführung informiert.“