EVN unterstützt Photovoltaik am Dach der Feuerwehr

Um mehr lokalen Sonnenstrom zu erzeugen, unterstützt die EVN die niederösterreichischen Gemeinden bei der Verwendung ungenutzter Dachflächen unter Einbindung der Bürger.

Erstellt am 11. November 2021 | 09:06
EVN Bürgerbeteiligungsmodell
Ronald Kahri (EVN), Bürgermeister Franz Aigner und Christoph Hiesberger vor der Freiwilligen Feuerwehr Scheibbs
Foto: EVN

Damit können sich jetzt auch jene Bürger aktiv an der Energiezukunft beteiligen, die nicht selbst über geeignete Dachflächen verfügen. Zusätzlich werden die ambitionierten Ziele des Landes Niederösterreich unterstützt, welches sich bis 2030 komplett aus erneuerbaren Energien versorgen will.

Die Stadtgemeinde Scheibbs ermöglicht ihren Bürgern die Errichtung einer PV-Anlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses in der Rutesheimer Straße zu unterstützen. Rund 90.000 kWh Strom werden dann jährlich aus der PV-Anlage erzeugt, womit etwa 28 Haushalte versorgt werden können und 49 Tonnen CO2 eingespart werden.

„Wir möchten als Gemeinde unseren Beitrag leisten, die Klimaziele zu erreichen. Mithilfe des Bürgerbeteiligungsmodells der EVN können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives und grünes Investment bieten, von dem alle Seiten profitieren. Eine echte Win-Win-Situation“, so Bürgermeister Franz Aigner.

„Mit dem Bürgerbeteiligungsmodell möchten wir als kompetenter und zuverlässiger Partner für die Gemeinden einen wertvollen Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen des Landes leisten“, erklärt Ronald Kahri seitens EVN. „Unsere Gemeinden haben noch genügend Dach- und Freiflächen, die für PV-Anlagen infrage kommen. Damit haben die Gemeinden die Möglichkeit, Ihren Bürgerinnen und Bürgern ein ökologisches und nachhaltiges Investment zu ermöglichen und dabei aktiv an der Erreichung der Klimaziele mitzuwirken.“

So funktioniert das Bürgerbeteiligungsmodell

Die Gemeinde stellt eine geeignete Fläche zur Verfügung. Die EVN errichtet darauf eine PV-Anlage und betreibt diese, bis sie nach Ende einer bestimmten Laufzeit kostenfrei ins Gemeindeeigentum übergeht. Die Bürger können Module im Rahmen eines Sale-and-Lease-back Modells um 300 Euro pro Stück erwerben, bekommen über 13 Jahre eine jährliche Vergütung, unterstützen aktiv den Klimaschutz und verdienen Geld dabei.