Speringer und Baireder als Maß aller Dinge. Janine Speringer vom WSV Traisen und Thomas Baireder vom SCU Frankenfels dominieren die Rennen in der Steiermark.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 14. Januar 2020 (02:39)
Union-Landesskimeister 2020 wurden Janine Speringer (WSV Traisen) sowie Thomas Baireder vom SCU Frankenfels.
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Die beiden frischgebackenen Union-Landesmeister Janine Speringer (WSV Traisen) und Thomas Baireder (SCU Frankenfels) waren das Maß der Dinge bei den beiden ARS-Rennen am Freitag im steirischen St. Lambrecht auf der Grebenzen. „Bei den beiden RTL herrschten perfekte eisige Pistenbedingungen“, lobte Baireder.

55 Starter aus ganz Österreich duellieren sich in der hochrangigen Amateur-Rennserie. Beim ersten Rennen musste sich Speringer ihrer schärfsten Konkurrentin Pia Sittlinger um 36 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Gleich darauf drehte sie beim zweiten RTL den Spieß aber um und siegte mit 48 hundertstel Sekunden Vorsprung vor Sittlinger.

Baireder fuhr nach Rang drei dann im zweiten Rennen entfesselt und schrammte nur um acht Hundertstel an der Tagesbestzeit vorbei. Diese ging an einen Kärntner. Der Villacher Patrick Dragaschnig von der Kärntner Polizeisportvereinigung fuhr die flotteste Zeit. Zudem schnappte sich der ehemaliger ÖSV-Kaderläufer auch die beiden Tagessiege auf der Grebenzen.

Baireder baut seine Gesamtführung aus

Baireder konnte am Sonntag in Hinterstoder auf der selektiven Piste „Höss“ aber beide RTL der ARS in beeindruckender Manier gewinnen — zweimal mit je einer halben Sekunde Vorsprung auf die Gegner aus Tirol und Kärnten.

Speringer hingegen musste dem Mammutprogramm Tribut zollen und erlebte einen „schwarzen Sonntag“, sah das Ziel zweimal nicht. Beide Rennen gewann Viktoria Mayer (SK Kammer). In der Gesamtwertung konnte Baireder seine Zwischenführung ausbauen, Speringer musste sie an Sittlinger abgeben.