Eiserne Damen bei der Iron Man-WM. Beatrix Dvorak und Waltraud Ritter aus Ternitz nahmen an den Iron-Man Weltmeisterschaften teil und erfüllten sich einen Traum.

Erstellt am 20. September 2016 (05:45)
Privat
Beatrix Dvorak nahm gemeinsam mit Waltraud Ritter an der Iron-Man WM in Australien teil.

1,9 km Schwimmen, 21 km Laufen und 90 km Radfahren - Das härteste Rennen der Welt. Gemeinsamt mit den Besten der Besten nahmen die beiden Sportlerinnen vom ATSV-TRI Ternitz an den Weltmeisterschaften in Australien teil.

Beatrix Dvorak qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften durch einen Sieg im Jahr 2015 beim Iron Man in Budapest. Waltraud Ritter gewann den Iron- Man in Pula Kroatien. Aus über 200 000 Athleten qualifizieren sich nur die Top 3000 für die WM, schon die Teilnahme ist somit als großer Erfolg zu werten.

Am 19. August begann das Abenteuer dann tatsächlich. Nach über 19 Stunden Flug gelangte man ans Ziel, die australische Stadt Mooloolaba an der Ostküste. Der eigentliche Wettkampftag war der 4. September, allerdings rechneten die Athletinnen mit einer Woche, um sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen und zur Akklimatisation an das australische Klima. Die restlichen Tage wurden für die letzten Trainingseinheiten genutzt.

Ein Traum wird zur Wirklichkeit

Dann der große Tag am 4. September. Bereits um 4:30 starteten die Athletinnen in den Tag, um sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Die 1,9 km Schwimmen wurden im Meer absolviert. Waltraud Ritter liegt nach dem ersten Teil im Spitzenfeld, Beatrix Dvorak kommt im Mittelfeld liegend, aufs Rad. Knapp drei Stunden benötigen die Athletinnen für die 90 km. In der Wechselzone werden sie von tausenden Zusehern frenetisch bejubelt und angefeuert. Zum Abschluss stehen die 21 km Laufen auf dem Programm.

Entlang des Meers und der Palmenstrände, wird der Lauf, trotz der Anstrengungen zum Genuss für die Athletinnen. Sie bringen diese Strecke schneller, als geplant zu Ende und werden von den Zusehern die letzten Meter über die Linie gepeitscht , wo sie vom Sprecher mit den Worten „You are an Ironman“ begrüßt werden und ihre Finisher-Medaille umgehängt bekommen und sie das erste mal realisieren. „Ich habe es geschafft!“