Radfahren in der Sommerhitze. Bei großer Hitze können folgende Tipps Erleichterung verschaffen:

Von NÖN Sonderjournal-Redaktion. Erstellt am 28. Mai 2020 (03:23)
Symbolbild 
Rocksweeper/Shutterstock.com

1. Wer eine Radtour oder einen Badeausflug plant, sollte zeitig aufbrechen. Ideal ist es, die Radtour auf den Vormittag zu legen.

2. Unterschätzen Sie die Sonne nicht! Eine Kopfbedeckung gegen die Sonneneinstrahlung ist unbedingt zu empfehlen. Ideal ist ein leichter Radhelm mit Lüftungsschlitzen und Sonnenschild – dieser schützt den Kopf nicht nur gegen die Sonnenstrahlen.

3. Selbst bei einer kurzen Ausfahrt sollte man ihn nicht vergessen: den ausreichenden Sonnenschutz.
4. Trinken Sie schon vor der Ausfahrt reichlich Wasser oder Früchtetees. Durch die körperliche Anstrengung in der Hitze verliert der Köper durch das Schwitzen bis zu einen Liter Wasser. Trinken Sie daher bei Radtouren regelmäßig, auch schon bevor Sie Durst verspüren!

5. Wenn Sie bei großer Hitze Radfahren, sollten Sie auch Ihre Kleidung entsprechend wählen. Funktionskleidung lässt den Schweiß rascher verdunsten als Baumwollkleidung. Tragen Sie helle Kleidung, die das Licht beim Radfahren reflektiert und nicht absorbiert. Dicht gewebte Stoffe schützen bei Hitze besser vor UV-Strahlung als lockere. Und: Vergessen Sie nicht Ihre Sonnenbrille!

6. Auf Höchstleistungen sollte Sie bei Hitze verzichten. Radfahren belastet das Herz-Kreislauf-System bei großer Hitze ohnehin schon mehr als bei kühleren Temperaturen.

7. Suchen Sie bei Ihrer Tourplanung am besten eine Strecke aus, die öfter durch den Wald führt. Der Schatten auf solchen Abschnitten wirkt angenehm und kühlend.

8. Achten Sie auf eine mineralstoffreiche Ernährung! Ideal sind Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Eintöpfe oder auch leichte Gemüsesuppe. Zu schweres Essen belastet bei Hitze den Kreislauf noch zusätzlich.

9. Wegen der möglichen, hohen Ozonbelastung sollte man das Radfahren in praller Sonne, so weit das möglich ist, ganz vermeiden. Ozon kann zu Reizungen der Atemwege führen, insbesondere langfristige körperliche Anstrengung sollte bei höheren Ozonkonzentrationen – ab einem Wert von 180 Mikrogramm/Kubikmeter – von Menschen mit Atemwegsproblemen vermieden werden.

Mehr zu den verschiedensten Themen rund ums Rad unter www.radland.at

Mehr zum Thema Abenteuer Outdoor findet ihr im aktuellen Extra: