Ein Winterurlaub für Naturgenießer im Salzburger Land

Erstellt am 20. Jänner 2023 | 14:59
Lesezeit: 4 Min
Hotel Alpina 1
Foto: Hotel Aplina Rauris
Es muss nicht immer ein Hotspot sein – wer echte Naturerlebnisse genießen will, ist in Rauris, im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, bestens aufgehoben.
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Wer Halligalli sucht, ist hier fehl am Platz. Rauris, im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern gelegen, hat ganz andere Vorteile. Auf der einen Seite ein vielfältiges Aktivprogramm im Talschluss am Fuße des Sonnblicks: Von Langlauf über Schneeschuhwandern bis hin zu Eiskletter-Abenteuern und Rodelpartien findet sich hier alles, was unter die Kategorie der „Winter-Wunderland-Aktivitäten“ fällt. Die nötige Stärkung vor, danach oder mittendrin gibt‘s in der Sonnblickbasis Kolm Saigurn, wo Hüttenchef Hermann mit seinem Team mit urigen Hütten-Schmankerln verwöhnt (sehr empfehlenswert: Topfen-Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster!).

Obendrauf ist das Raurisertal für seine – im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubenden Skitouren und ein endloses Skivergnügen bekannt. Mit der Gipfelbahn oder eben den mit Fell bespannten Brettern geht’s hinauf auf die Rauriser-Hochalm, wo Pisten für jedes Skikönnen und Hütten nach jedem Geschmack warten. Insgesamt stehen drei Gondelbahnen, eine Doppelsesselbahn, drei Schlepplifte, zwei Übungslifte sowie 32,5 Pistenkilometer (15 km blau, 12,5 km rot, 5 km schwarz) zur Verfügung.

Den 2.200 Höhenmetern sei Dank, herrscht hier auch in schneearmen Wintern wie dem heurigen absolute Schneesicherheit. Aufgrund der Übersichtlichkeit und der Beschaulichkeit bleibt Rauris seinen Gästen ohne lange Wartezeiten vorbehalten. Bustouristen oder Tagesausflügler findet man hier kaum.

"Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“

Herzlichkeit und dieses besondere Bemühen um den Gast, spürt man aber nicht nur am Berg oder im Talschluss, sondern auch im 3.000-Einwohner-Ort Rauris selbst. So wie im 4-Stern-Hotel Alpina der Familie Prommegger. „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“, ist der Leitspruch von Carmen und Thomas Promegger. Die gebürtige Dornbirnerin (gelernte Restaurantfachfrau) und der aus Großarl stammende, gelernte Koch haben das Haus Alpina 2010 übernommen und Schritt für Schritt zum 4-Stern-Hotel mit 46 Zimmern und bestem Komfort weiterentwickelt.

Erst im Sommer 2022 haben die Prommeggers 1,5 Millionen Euro in den Umbau im Stammhaus investiert. „Wir haben die Zimmeranzahl im Stammhaus von 22 auf 17 reduziert, dafür vor allem Wert auf Qualität, Individualität und den Einsatz natürlicher Materialien, Elementen und Farben gelegt. Jetzt haben wir verschiedenste Zimmer- und Suitentypen mit unterschiedlichsten Details von der eigenen Infrarotkabine oder Zirbensauna, über die freistehende Badewanne bis hin zum großen Panoramafenster“, schildert Thomas Prommegger über seinen bereits achten Umbauschritt seit 2010.

Nicht verwunderlich, dass die nächsten Umbaupläne schon in der Schublade liegen. "Wenn alles ruhig läuft, ist es mir zu fad", sagt Thomas Prommegger mit einem breiten Grinser. Hallenbad- und Wellnessbereich sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren modernisiert werden. Aber das ist schon ein Projekt, bei dem auch Tochter Paula (16), die gerade die Tourismusfachschule absolviert, ihre Ideen einbringen darf.

Natürlich kommen auch die Gaumenfreuden im Restaurant nicht zu kurz. Gekocht mit viel Liebe und Ideenreichtum unter Verwendung hochwertiger Produkte aus der Region verwöhnt das langjährige Küchenteam des Hotels Alpina die Gäste mit genussvoller Kulinarik.

Und auch im Service spürt man den Teamspirit, der im Hotel Alpina herrscht. „Viele unserer knapp 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus der Region und gehören seit vielen Jahren zu unserem Stammpersonal. Die Verbundenheit und Gastlichkeit sind uns wichtig. Die und unsere persönliche Handschrift wollen wir unseren Gästen weitergeben“, betont Carmen Prommegger mit einem Lächeln.

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