318 Tage im Wohnmobil in Kanada und Alaska unterwegs. Gerhard und Margit Gaßner präsentieren Geschichten und Momente ihrer abenteuerlichen Reise durch Kanada und Alaska.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 01. März 2019 (04:00)
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Gerhard und Margit Gaßner vor ihrem Wohnmobil am Ufer des Price River in Utah.
privat

318 Tage reisten Margit und Gerhard Gaßner im Wohnmobil durch Kanada, Alaska und Mexiko. 45.000 Kilometer legten sie dabei zurück, bis ihr Wohnmobil in Mexiko den Dienst versagte und sie ihre Reise vorzeitig abbrechen mussten. Was die Kindergärtnerin und der Betriebsrat der Ennskraftwerke im Rahmen ihres Sabattical-Jahres erlebten, das wollen sie nun der Öffentlichkeit präsentieren.

Und erlebt haben die beiden einiges. Sie sprechen von „Universum nicht im Fernsehen, sondern live“, wenn sie an die Begegnungen mit den Grizzlies zurückdenken. „Wir hatten totalen Kontakt mit den Bären. Auf einmal sind sie am Stellplatz da gewesen“, erinnert sich Gerhard Gaßner. Die Gefahr sollte man zwar nicht unterschätzen und sich nicht ohne Bärenspray vom Auto wegbewegen, doch die Verlockung, aus der Nähe ein Foto von den Tieren zu schießen, war dann doch sehr groß.

raumhafte Landschaftsaufnahmen wie vom Moraine Lake im Banff-Nationalpark in British Columbia in Kanada wird es bei der Multimedia-Show von Gerhard und Margit Gaßner zu sehen geben. 
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Neben der endlosen Weite, faszinierenden Landschaften und der beeindruckenden Tierwelt, die bei Margit und Gerhard Gaßner bleibende Eindrücke hinterließen, hatten die beiden auf ihrer Reise natürlich auch einige Herausforderungen zu meistern. „Zwei Leute auf sechs Quadratmetern Wohnfläche, das ist schon eine gewisse Herausforderung“, grinst Gaßner. Die Route abseits der großen Städte war aber auch eine logistische Herausforderung. „Es kann sein, dass es 300 Kilometer lang keine Tankstelle gibt. Und wenn man dann eine gefunden hat, dann kann es passieren, dass es keinen Diesel gibt“, erzählt Gaßner.

Diese und viele andere Erlebnisse schrieben die beiden in einem Tagebuch nieder. Zudem schossen sie rund 20.000 Fotos. Geschichten und Bilder möchten Margit und Gerhard Gaßner nun mit den Ernsthofnern teilen und veranstalten daher am 30. März um 19.30 Uhr eine Multimedia-Show in der Veranstaltungshalle. „Wir wollen Geschichten erzählen und werden aus unserem Tagebuch vorlesen“, verrät Gerhard Gaßner. Er hat derzeit auch noch die Qual der Wahl, welches Bildmaterial er zeigen wird. „Ich sitze schon nächtelang beim Zusammenstellen“, erklärt er. Zwei Stunden Vortrag inklusive Pause hat er sich vorgenommen. Konzentrieren werden sich die Gaßners dabei auf Kanada und Alaska. Karten sind an der Abendkassa, im Vorverkauf am Gemeindeamt und bei Gerhard Gaßner (gassnerg59@gmail.com) erhältlich.