Vorsicht vor versteckten Kosten bei Billigtickets. FairPlane, ein Portal für Fluggastrechte, hat fünf Fluglinien verglichen. Der Test zeigt auch Kosten auf, die Passagiere oft unvorbereitet treffen.

Erstellt am 04. April 2019 (14:31)
shutterstock.com/Olena Yakobchuk

Kostenfalle Check-in am Flughafen

Manche Fluglinien verlangen für den Check in am Flughafen einen Aufschlag zuzüglich einer Gebühr des jeweiligen Dienstleisters am Flughafen. Wer also keine Möglichkeit hat, online einzuchecken, sollte diesen Umstand bereits bei der Flugbuchung selbst bedenken und einen Tarif wählen, der das kostenlose Einchecken beinhaltet. Wenn die Check in Seite des Luftfahrtunternehmens nicht funktioniert, können Screenshots zur Beweissicherung bei der Rückerstattung dieser Kosten hilfreich sein.

Die Kosten für Gepäck

Besonders die Preisgestaltung bei Gepäck empfand FairPlane bei unserem Test als sehr verwirrend. Oft war die Einzel Buchung eines Gepäckstücks günstiger als ein Tarif, der das Gepäck bereits inkludierte.

Teuerster Punkt war das Buchen des Gepäcks erst am Flughafen. Bis man beispielsweise die Kosten für Übergepäck findet, vergeht viel Zeit, bevor man angesichts des Preises erstarrt. Leider sind die Bestimmungen für Gepäck bei jeder Fluglinie unterschiedlich, der Verbraucher muss sich also erst „einlesen“ um vorab einen guten Vergleich ziehen zu können. Bei Anschlussflügen, die von einer anderen Fluglinie durchgeführt werden, muss das Reisegepäck dann den Vorschriften beider benutzter Airlines entsprechen- eine weitere Hürde.

Ohne Extra- Sitzplatzbuchung kommt man billiger ans Ziel

Jeder Passagier sollte sich gut überlegen, ob er für einen Sitzplatz wirklich bis zu € 50 pro Strecke ausgeben will, oder auch mit der Zuteilung eines beliebigen Sitzplatzes für einen kurzen Flug zufrieden ist. Am teuersten sind Sitze mit mehr Beinfreiheit, oder sogenannte extra large Sitze. Meist werden Sitzplatz Kosten bei einer Umbuchung nicht zurückerstattet. Den ausführlichen Test können Sie hier nachlesen.