VOR-Radtramper starten am 1. Mai. Ob sportlich ambitioniert oder Genussradler – mit den Öffis im Verkehrsverbund Ost-Region autofrei zu den schönsten Radwegen in Niederösterreich: Mit den Radtrampern im Traisental, Ybbstal und Thayaland können Bus-Fahrgäste ab 1. Mai ihre Fahrräder gegen einen Aufpreis von 2 Euro (1 Euro für unter 15-Jährige) auf einem speziellen Anhänger mitnehmen. Diese VOR-Radtramper verkehren bis Ende Oktober.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. April 2021 (11:22)
Der Traisentalradweg von Traismauer über St. Pölten nach Mariazell ist einer der schönsten Radwege Niederösterreichs. Ab 1. Mai ist hier neben der Mariazellerbahn auch der VOR-Radtramper als Öffi-Zubringer im Einsatz.
Usercontent, Niederösterreich Werbung/ 2016 Martin Matula

„Die Verbindung von Rad und Bus ist die optimale Kombination für den Wochenendausflug. Unsere Ausflugsgäste können so die schönsten Ecken des Landes kennenlernen, schonen dabei das Klima und stärken noch dazu die eigene Gesundheit“, sind Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Tourismuslandesrat Jochen Danninger überzeugt.

Drei regionale Buslinien, welche entlang der Radwege im Traisental, Ybbstal und Thayaland verkehren, werden während der Saison mit einem zusätzlichen Anhänger für bis zu 20 Fahrräder ausgestattet. Damit wird der Bus zum Radtramper. So können Radgäste diese Buslinien zum Transfer nutzen. Dieses Angebot eignet sich hervorragend, um Teilstrecken bzw. die Hin- bzw. Rückfahrt öffentlich zu absolvieren. Eine Platzgarantie gibt es nicht.

Traisentalradweg. Wer die Mostviertler Alpen erleben möchte, sollte sich den Traisental-Radweg nicht entgehen lassen. Die gesamte Route führt von Traismauer bis nach Mariazell. Die gemütliche Variante wählen jene, die mit der Mariazellerbahn von St. Pölten nach Mariazell fahren und auf dem Retourweg mit dem Rad fast ständig bergab rollen. Der „Radtramper“ 696 fährt von 1. Mai bis 26. Oktober am Wochenende und an Feiertagen, in den Sommerferien sogar täglich von St. Pölten bis Kernhof.

Ybbstalradweg. Ein tolles Erlebnis in einer malerischen Naturlandschaft bietet der Ybbstalradweg, der von Ybbs bis nach Lunz am See führt. Für Familien und Genussfahrer besonders geeignet ist das Herzstück der Route zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See, auf der ehemaligen Bahntrasse der Ybbstalbahn. Entlang dieser Strecke ist der „Radtramper“ 656 von 1. Mai bis  26. Oktober am Wochenende sowie an Feiertagen und in den Sommerferien sogar täglich unterwegs.

Thayarunde. Entlang der ehemaligen Bahntrassen im Thayaland verläuft die Thayarunde. Der 111 Kilometer lange Radweg überschreitet die Grenze zwischen Österreich und Tschechien – und führt immer wieder vorbei an spannenden Sehenswürdigkeiten und unberührter Natur. Wem die gesamte Strecke zu lang ist, legt einzelne Etappen mit dem praktischen „Radtramper“ 764 zurück, der ab 1. Mai bis 1. November am Wochenende (inkl. Freitag) und an Feiertagen auf der Strecke von Göpfritz über Slavonice nach Drosendorf verkehrt (https://www.waldviertel.at/thayarunde-grenzueberschreitender-busverkehr).

Dasselbe gilt auch für die Kamp-Thaya-March-Route, die sich 420 kontrastreiche Kilometer von Krems aus durch Niederösterreich windet. Im Waldviertel startet die Tour sportlich, geht allmählich ins Weinviertel über und führt rund um Retz an Weinrieden und Kellergassen vorbei. Die Strecke endet in der Auenlandschaft in Marchegg (https://www.waldviertel.at/thayarunde).

Ein besonderes, landschaftlich und auch geschichtlich interessantes Raderlebnis bietet der Waldviertler Abschnitt des Iron Curtain Trails. Hier ist eine öffentliche Anreise über die Franz-Josefs-Bahn bis Gmünd möglich (https://www.waldviertel.at/iron-curtain-trail-euro-velo).