Wo Griechenland am schönsten ist. Hellas in voller Pracht: Ein neuer Bildband präsentiert die stimmungsvollsten Fotos von 50 Reisen ins „Reich der Götter“.

Von Udo Sagl. Erstellt am 12. Februar 2020 (02:37)

Meer, Sonne und gute Laune. „Solange ich lebe, freue ich mich ähnlich wie die Götter.“ Epikur von Samos (341–271 v. Chr.), Gründer der Philosophen-Schule Kepos, brachte es mit einem einzigen Satz auf den Punkt, was die Menschen in Hellas bis heute prägt – die ganz große Leidenschaft für bewussten Genuss und freie Glücksgefühle.
Land des Lichts, der Wärme und der Freude

Der Funke der Begeisterung springt auch gern auf Gäste über: Wer Griechenland liebt, kommt immer wieder. Einer von ihnen ist der NÖN-Journalist und Buchautor Udo Sagl. Nach mehr als 50 Reisen hat er die stimmungsvollsten Fotos seiner Touren im Bildband „Wo die Sonne wohnt“ zusammengefasst. Ausgewählte Sinnsprüche von großen Denkern wie Aristoteles und Sokrates ergänzen die Fotos in harmonisch abgestimmter Kombination und vermitteln strahlende Lebensfreude. Ein klassisches Geschenkbuch.

Warum der Autor „sein“ Griechenland so liebt? „Weil es weltweit einzigartig ist, wie sich hier die Strahlkraft der Sonne gleichermaßen in der farbenprächtigen Landschaft wie in der frohmütigen Lebensphilosophie des Volkes widerspiegelt. Hellas ist das Land des Lichts und der Wärme, der Freude und der Herzlichkeit.“

Und wo ist das „Reich der Götter“ am schönsten?

Geheimtipps: Hier ist Hellas absolut pur

Im Schatten der Klassiker wie Athen/Euböa, Kreta, Rhodos, Santorin und Skiathos sind andere attraktive Reiseziele noch weitgehend unbekannt geblieben. Ja, es gibt sie noch, die echten Geheimtipps:

Ostmakedonien und Thrakien: In der zauberhaften Heimat von Orpheus wirkt alles noch so richtig unverfälscht. Das gilt für die hübsche Hafenstadt Kavala ebenso wie für die vorgelagerte sattgrüne Insel Thassos. Und die wild-romantische Nachbarinsel Samothraki ist überhaupt ein Prunkstück. Mächtige Bergketten, riesige Platanenwälder, sprudelnde Wasserfälle und ausgedehntes Weideland prägen das paradiesische Landschaftsbild.

Pilion: Die üppig bewachsene, gebirgige Halbinsel liegt auf halbem Weg zwischen Saloniki und Athen. Sie gilt als die „Schweiz Griechenlands“ und präsentiert sich als sorgsam kultiviertes Paradies. An der Westküste reiht sich am Pagasitischen Golf eine einsame Badebucht an die nächste, und das Meer ist hier ganzjährig sanft.

Ost-Chalkidiki: Zwischen der lieblichen Halbinsel Sithonia und dem mächtigen Athos erstreckt sich ein weitläufiges Gebiet mit außergewöhnlichen Stränden und glasklarem Wasser. Mit der Fähre erreicht man für ganze 2,20 Euro das einzige bewohnte Inselchen der Chalkidiki: Ammouliani verzaubert Besucher mit idyllisch anmutender Abgeschiedenheit.

Der himmlischen Stille einfach ins Auge sehen

Alonissos: „Wer hier landet, muss bereit sein, der Stille ins Auge zu blicken“, steht im Reiseführer geschrieben. Tatsächlich erfreut sich die abgelegene Sporaden-Insel bei Erholungssuchenden großer Beliebtheit. Einzige Sehenswürdigkeit ist die alte Hauptstadt, hoch oben über dem Hafen: Chora wirkt wie ein weiß-blaues Bilderbuchdorf.

Epiros/Ionische Inseln: „Das Land hinter den Bergen“, nordwestlich von Ioannina, sieht aus wie ein imposanter, wunderschöner Teil der Dolomiten: 2.000 Meter hohe Felsspitzen, über denen Adler ihre Kreise ziehen. Glasklare Flüsse, aus denen man trinken kann. Dichte Wälder, die zum Wandern und sogar zum Schwammerlsuchen einladen.
Im Anschluss bietet sich ein Strandurlaub an der Epiros-Küste bei Parga an. Auch die Badeparadiese der Ionischen Inseln sind nicht weit entfernt: Lefkas und Korfu lassen grüßen ...