Hoch hinaus in Niederösterreich. Indoor und Outdoor gibt es für Kinder, Anfänger sowie für Profis zahlreiche Kletter-Möglichkeiten in Niederösterreich – von der Felswand bis hin zu Klettergärten.

Erstellt am 01. Mai 2015 (07:10)
NOEN, Greg Epperson / Shutterstock.com
Kletterabenteuer in Niederösterreich: Im ganzen Land gibt es Felswände zum eindrucksvollen Klettern. Aber auch Kletterhallen oder einfache Klettersteige für Kinder oder Anfänger werden angeboten.
Balance und Kraft, Koordination und Leistung, Disziplin und Freiheit – das alles ist Klettern. Eine Sportart, bei der nicht nur die Wahrnehmung des eigenen Körpers, sondern auch die
Beziehung zur Natur gestärkt wird.

Für Kinder und Anfänger über Fortgeschrittene bis hin zu Kletterprofis gibt es in Niederösterreich ausreichend Kletterangebote – Indoor und Outdoor.

Großes Angebot in NÖ

Kletterhallen gibt es etwa in Weinburg, Wolkersdorf oder Klosterneuburg. Klettergärten sind in Niederösterreich am Schwarzenberg, in Frankenfels, in Purkersdorf, in Tattendorf oder am Blassenstein zu finden. Klettersteige gibt es zum Beispiel auf der Hohen Wand, am Hochkar, auf der Rax oder am Wechsel.

Was muss beim Klettern beachtet werden? Im Vorhinein sollte man sich den Schwierigkeitsgrad der Route ansehen. Durch die sogenannte UIAA-Skala werden beim Klettern nämlich die verschiedenen Schwierigkeitsgrade unterschieden.

Diese Skala geht von eins bis elf. Eins bedeutet die geringste Schwierigkeit. Es ist die einfachste Form der Felskletterei, jedoch kein Gehgelände mehr. Bei der höchsten Stufe, nämlich elf, liegt der Weltrekord. Für trainierte Nicht-Kletterer ist die Schwierigkeitsstufe sechs gerade noch schaffbar, danach sollten sich nur mehr Profis an den Fels wagen. Neben den Nummern werden Feinabstufungen mit Plus- oder Minuszeichen zur Kennzeichnung der Schwierigkeit verwendet.

Außer der UIAA-Skala ist beim Klettern auch die richtige Ausrüstung zu beachten. Dadurch lassen sich Verletzungen vermeiden. Zur Grundausrüstung gehören Klettergurte, Seile, Sicherungssysteme, wie zum Beispiel Karabiner, sowie das richtige Schuhwerk. Anfänger sollten Halbschuhe tragen.

Bei Kletterschuhen ist zu beachten, dass sie eng sitzen, aber nicht drücken. Die Sohle sollte die ideale Kombination aus weich und hart sein, damit der Fuß genügend stabilisiert wird, aber auch noch ausreichend flexibel ist. Ein Helm gehört außerdem zur richtigen Kletter-Ausrüstung, um vor dem Aufprall an der Felswand geschützt zu sein.

Arten des Kletterns gibt es verschiedene:

  • Sportklettern: Sportklettern wird in Kletterhallen oder Klettergärten ausgeübt und ist die Vorstufe zum Freiklettern.

  • Freiklettern: Beim Freiklettern werden Hilfsmittel, wie Seile, nur zur Sicherung und zur Rast verwendet, aber nicht zur Fortbewegung.

  • Technisches Klettern: Bei dieser Art werden Hilfsmittel wie Seile oder Haken zur Fortbewegung verwendet.

  • Bouldern: Dabei wird an Felswänden oder an künstlichen Wänden in der Halle in Absprunghöhe ohne Seil geklettert.

Infos: www.bergaufbergab.com , www.niederoesterreich.at , www.klettern.co.at


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