Rundwanderung Hirschwand und Seekopf in der Wachau. Die NÖN präsentiert mit den Reisereportern Gerald und Sonja Lechner die schönsten Wanderrouten in Niederösterreich. Jede Woche stellen wir eine interessante Route aus allen Vierteln Niederösterreichs vor… diesmal geht's auf eine wunderschöne Rundwanderung in der Wachau.

Erstellt am 15. Oktober 2020 (08:16)
Die Reisereporter

An der Südseite der Wachau locken mit der Hirschwand und dem Seekopf gleich zwei wunderbare Wanderziele, die sich auf einer Rundwanderung über Sankt Lorenz herrlich verbinden lassen.

Unser Auto parken wir auf dem Wanderparkplatz in Oberkienstock. Zuerst geht es entlang der Donau bis nach Sankt Lorenz oder besser gesagt genau bis zur großen Nase. Sie sieht aus, als wäre hier ein Riese begraben, von dem nur die Nase aus der Erde ragt.

Die Reisereporter

Hier seht ihr auch die Wanderwegweiser, die uns den Weg zum Seekopf anzeigen. Zuerst geht es hoch zu Bundesstraße, der wir ein kurzes Stück stromabwärts folgen. Schon nach wenigen Metern ist auf der gegenüberliegenden Straße der Einstieg zum Welterbesteig, auf dem wir weiter wandern werden. Es geht auf einem einfachen Steig hoch, nicht besonders steil, aber schon kurz darauf gibt es eine tolle Aussicht auf die Donau und das gegenüberliegende Weißenkirchen.

Die Reisereporter

Es sind zwar am Ende des Tages rund 600 hm im Anstieg, aber es geht sehr moderat bergauf. Der Weg ist leicht zu finden, da das "W" des Welterbesteiges uns die gesamte Wanderung begleitet.

Felsformationen wie in der Sächsischen Schweiz oder eben unserer geliebten Wachau, Föhrenwälder mit knorriger Gestalt und dazwischen Eichen unterschiedlicher Größe – was für ein Naturerlebnis und welch stimmungsvolle Landschaft! Schon beim Aufstieg ist uns klar: diese Route kommt in die Liste unserer persönlichen Lieblingstouren!

Die Reisereporter

Der Steig ist angenehm zu gehen, normale Trittsicherheit reicht völlig aus.

Der finale Anstieg ist ebenso sanft wie die bisherige Wanderung, der Weg schlängelt sich um den Hang herum, bis wir die Anhöhe erreichen. Hier finden sich die Wegweiser für die weitere Strecke: wir entscheiden uns, zuerst zur Hirschwand aufzusteigen. Die letzten Meter bis zum Gipfel der Hirschwand sind mit einem Seil gesichert. Für schwindelfreie und trittsichere Wanderer kein Problem - aber auch, wenn ihr wie Sonja nicht ganz schwindelfrei ist, könnt ihr es probieren.

Die Reisereporter

Ein Umkehren ist jederzeit möglich und es ist vom Klettern nicht wirklich schwierig. Eines müssen wir allerdings sagen: wer unten bleibt, verpasst eine überwältigende Aussicht - bis nach Stift Göttweig reicht der Blick, die Wachau liegt uns zu Füßen. Dicke Empfehlung für Mutige hier hoch zu klettern!

Die Reisereporter

Danach geht es hinüber zum Seekopf. Die alte Warte war ja schon seit vielen Jahren baufällig, jetzt ist sie weggerissen. Dank einer Bank ist hier der perfekte Platz für die Jause - Einkehrmöglichkeit gibt es auf dieser Runde leider keine. Aber: wir sind ja mitten in der Wachau, da lockt doch danach eine Vielzahl an Heurigen!

Hinunter geht es über den Meurersteig, auf ihm geht es gemütlich nach unten. Auch hier kann man nicht vom richtigen Weg abkommen, einfach immer bergab! Raus kommen wir beim Parkplatz - einfach perfekt!

Noch viel mehr von dieser Wanderung wie Wanderkarte, GPS-Track, Video und viele Fotos unter:

www.diereisereporter.at

  • Logobeschreibung