Rundwanderung zur Elisabeth-Warte im Mostviertel. Die NÖN präsentiert mit den Reisereportern Gerald und Sonja Lechner die schönsten Wanderrouten in Niederösterreich. Jede Woche stellen wir eine interessante Route aus allen Vierteln Niederösterreichs vor… diesmal führt die Wanderung zur Elisabeth-Warte mit grandiosem Ausblick!

Erstellt am 10. September 2020 (07:03)
Die Reisereporter

Vom Plattenberg in der Nähe von Weistrach im Mostviertel gibt es einen grandiosen Ausblick – ein beeindruckendes Bergpanorama mit dem Ötscher im Osten und bei klarer Sicht bis zum Toten Gebirge und nach Linz. Gleich einem Rapunzel-Turm wacht die Elisabeth-Warte über den hübsch gestalteten „Gipfel-Bereich“, der zu einer Pause einlädt, um die herrliche Landschaft zu genießen.

Die Reisereporter

Start unserer Wanderung ist in der Nähe des Mostheurigen Haider in Schwaig bei Weistrach – bevor die Straße zum Heurigen einbiegt, kann man sehr gut entlang der Straße parken. Von hier aus gehen wir zuerst Richtung Heuriger – doch ein wenig davor biegen wir rechts von der Straße auf einen Feldweg ein. Wir folgen dem Weg und umrunden einen Bauernhof, danach führt uns der von Mostbirnbäumen flankierte Weg in den Wald. Die rot-weiß-rote Wandermarkierung begleitet uns den weiteren Weg zur Warte. Über Weiden und Wiesen geht es nun weiter bergauf.

Die Reisereporter

Im nächsten Waldabschnitt heißt es einmal gut aufpassen: hier zweigt ein Weg von unserem ab, wir bleiben aber auf unserer rot-weiß-roten Markierung und folgen dem gemütlichen Weg. Es geht nun immer mehr bergauf, aber die Steigungen bleiben sehr moderat. Bei der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts und bald danach zweigt ein schmaler Pfad von unserem Forstweg ab – er ist zwar gut markiert, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man nicht daran vorüber geht. Dieser schöne Waldsteig ist der letzte Abschnitt zur Elisabeth-Warte!

Die Reisereporter

Oben angekommen erwartet uns gleich ein grandioser Ausblick auf das Bergpanorama – zur Warte geht es ein wenig nach rechts! Die Elisabeth-Warte ist ein richtig hübscher Turm, der uns gleich an Rapunzel erinnert. Über der Eingangstür ist eine Büste unserer Kaiserin Sisi, der die Warte gewidmet ist. Davor befindet sich ein hübsch gestalteter Rastplatz mit Liegen und Tisch.

Die Reisereporter

Retour geht es nun wieder das erste Stück zurück und dann weiter gerade aus in den Wald hinein – schon nach kurzer Zeit lockt rechts ein Mostbrunnen mit Erfrischungsgetränken. Nach dem Wald geht es an einem Bauernhof vorbei und gleich danach zweigt der Wanderweg mitten in eine Wiese ab. Er ist gut markiert, aber es gilt an dieser Stelle gut zu schauen, damit ihr ihn nicht überseht. Durch die Wiese geht es gerade hinunter zum Wald, durch diesen und wieder auf eine Wiese. Vorbei an imposanten Vierkantern führt der Weg ins Tal hinunter.

An einem knallgelb-orangen Haus überqueren wir die Straße und steigen auf der anderen Seite wieder auf. Oben angelangt ist ein Holzstadel, wo uns die Wandermarkierung den Weg nach links weist. An zwei Bauernhöfen geht es vorbei zu einem Marterl mit dem Heiligen Franziskus, hier verlassen wir den Wanderweg und steigen nach links ab. Der Feldweg geht in eine Straße über und führt uns hinunter ins Tal zu unserem Auto.

  • Auf zum Wein

Noch viel mehr von dieser Wanderung wie Wanderkarte, GPS-Track, Video und viele Fotos unter:

www.diereisereporter.at

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