Wandern Alpen: auf den Tirolerkogel bei Annaberg. Die NÖN präsentiert mit den Reisereportern Gerald und Sonja Lechner die schönsten Wanderrouten in Niederösterreich. Jede Woche stellen wir eine interessante Route aus allen Vierteln Niederösterreichs vor… diesmal führt die Wanderung durch ein Winterwunderland auf den Tirolerkogel.

Erstellt am 31. Dezember 2020 (08:00)
Die Reisereporter

Was könnte besser in diese Zeit passen als eine Wanderung durch ein Winterwunderland auf den Tirolerkogel bei Annaberg. Wer möchte, kann die Schneeschuhe oder die Tourenschi anschnallen – aber hier reichen auch normale Wanderschuhe, da die Weg bestens vorbereitet sind.

Entlang der Straße auf den Annaberg gibt es einen perfekten Parkplatz für den Start auf den Tirolerkogel. Obwohl er recht groß ist, gilt es trotzdem zeitgerecht da zu sein, da er sehr beliebt ist: oft ist der Aufstieg mit Schneeschuhen und Tourenschi hier schon möglich, wenn etwa am Muckenkogel noch kein Schnee liegt. Für die Tour braucht man keines von beiden - der Weg ist gut mit Wanderschuhen begehbar.

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Zuerst geht es einen Waldweg moderat steigend bergauf. Eindeutige Wandermarkierung macht es aus unserer Sicht nahezu unmöglich, sich zu verlaufen. So lassen auch wir unseren ständigen Begleiter, den Garmin, im Rucksack.

Erster Zwischenstopp ist bei einer hübschen Lichtung, wo ein Marterl steht und Bänke auch zum Verweilen einladen. Hier treffen mehrerer Wege aufeinander – der Aufstieg über die malerische Falkenschlucht ist einer davon.

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Für uns geht es weiter bergauf, vorbei an verschneiten Bäumen und immer wieder schönen Ausblicken in die Täler rings um uns. Es ist jetzt ein wenig steiler, wobei es noch immer sehr angenehm zu gehen ist, der Weg erfordert keine Trittsicherheit und ist auch sonst nicht anspruchsvoll. Am Wochenende geht es hier oft zu wie auf einer Ameisenstraße - Tourengeher, Schneeschuh-Wanderer oder eben wir mit normalen Wanderschuhen gehen Richtung Gipfel oder fahren schon wieder gemütlich ab. Es ist aber trotzdem angenehm ruhig und entspannend zu gehen, jeder nimmt auf den anderen Rücksicht. Einfach klasse.

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Der nächste Zwischenstopp ist am Ende des Weges bei einer Hütte - hier haben wir im Herbst noch eine gemütliche Rast eingelegt, heute im Schnee bei Minus-Graden ziehen wir es vor, gleich weiter zu marschieren. Nun geht es über eine Almwiese hinauf. In der Mitte ist es perfekt für die Wanderschuhe, gleich daneben ist herrlicher Tiefschnee. Wir beobachten einige Tourengeher bei der Abfahrt - genial, das macht Lust, es auch mal wieder zu probieren. Das Gebiet hier ist ideal, gleich ob es mit Schneeschuhen oder Tourenschi zu probieren.

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Der Aufstieg ist nun recht steil, aber jeder, der schon am Tirolerkogel war, weiß, dass es sich quasi um das "grande Finale" handelt. Uns motiviert der Gedanke an das Annabergerhaus und seine leckere Küche. Ist man einmal oben, dann ist es wirklich nur mehr ein klitzekleines Stück und man ist am Ziel: Gipfelkreuz zum Anfassen, Annabergerhaus zum Einkehren.

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Danach geht es auf dem selben Weg zurück ins Tal. Der Abstieg ist genauso angenehm wie der Aufstieg.

Noch viel mehr von dieser Wanderung wie Wanderkarte, GPS-Track, Video und viele Fotos unter:

www.diereisereporter.at

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