Wandern Mostviertel: Forsteralm und Hirschkogel. Die NÖN präsentiert mit den Reisereportern Gerald und Sonja Lechner die schönsten Wanderrouten in Niederösterreich. Jede Woche stellen wir eine interessante Route aus allen Vierteln Niederösterreichs vor… Diesmal wandern wir auf die Forsteralm!

Erstellt am 29. April 2021 (08:00)
Die Reisereporter

Obwohl wir ja waschechte Niederösterreicher sind, waren wir noch nie auf der Forsteralm, weder im Winter zum Schifahren noch im Sommer zum Wandern. Ein Versäumnis, wie wir heute feststellen mussten!

Der Start der Wanderung auf der Zufahrt zum Parkplatz des Schigebietes, hier haben etwa drei Autos gut Platz. Ist alles voll, fährt ihr einfach hoch zum Parkplatz und geht das Stück wieder herunter zum Startpunkt. Hinter dem Schranken geht es auf einfachen Forststraßen gemächlich bergauf. Jetzt im Frühling können wir viele Frühlingsblüher von Schlüsselblumen über Huflattich bis zu Hänsel und Gretel und noch viele mehr bewundern. Der Duft von Bärlauch erfreut uns immer wieder - hier würde es viel zu pflücken geben.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach oben zu gelangen: wir entscheiden uns für den längeren, aber gemütlicheren Weg. So steigen wir langsam immer weiter bergauf, sehen immer wieder neben uns die Piste und die Lifte und gelangen zu einer offenen Wiesenfläche, wo einige sehr hübsche Almhäuser stehen.

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Besonders gefällt uns die Almhütte Forsteralm, die man auch mieten kann. Ja, hier lässt es sich sicher aushalten! In der Nähe starten mehrere Lifte im Winter, jetzt ist es sehr ruhig und wir genießen die Stille, die nur von den Vogelstimmen unterbrochen wird. Ein wenig oberhalb der Hütte können wir schon jetzt unseren ersten Gipfelsieg feiern: mitten auf der Wiese steht ein Gipfelkreuz!

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Weiter geht es Richtung Amstettner Hütte, wo wir aber schon vor dem Erreichen der Hütte nach rechts dem Pfad folgen und Richtung Aufstieg zum Hirschkobel gehen. Nun folgt vom Weg her der schönste Abschnitt der Wanderung: ein schmaler Steig führt uns Richtung Gipfel. Ja, so sanft es vorher war, jetzt geht es steiler nach oben. Der Weg ist gut zu steigen, man muss nur auf die Wurzeln am Boden achten. Aber für jedermann mit normaler Trittsicherheit kein Problem. Dann mitten im Wald ist auch schon das nächste Gipfelkreuz auf unserer Wanderung zu sehen. Der Hirschkogel mit 1094 Meter. Schnell auch dieses angegriffen (ihr wisst, ohne Angreifen gilt der Gipfelsieg nicht!).

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Runter gehen wir über die Schipiste und die hat es in sich. Eine steile Abfahrt ist es, die aber nur als rote Piste gilt. Unten auf der Alm machen wir noch eine Pause, bevor es nach unten ins Tal geht. Die meiste Zeit gehen wir wie bergauf, einzig das letzte Stück gehen wir auf der Schipiste - so können wir uns auch die Talstation noch genauer ansehen.

Noch viel mehr von dieser Wanderung wie Wanderkarte, GPS-Track und viele Fotos unter: www.diereisereporter.at

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