262 km durch NÖ entlang des Donauradweges. Zwischen Ybbs/Persenbeug und Hainburg führt die niederösterreichische Strecke des Donauradweges entlang – mit 262 Kilometern.

Erstellt am 15. April 2018 (03:18)
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Donau Niederösterreich / Steve Haider
Donau Niederösterreich / Steve Haider

17 Stunden dauert es, wenn man die ganze niederösterreichische Strecke durchfährt. Vom Schwarzen Meer bis zum Schwarzwald sind es sogar 1.200 Kilometer, die einen der beliebtesten Radwege Europas ausmachen. Aber wer will schon so lange durchfahren, wenn es so viel auf beiden Seiten entlang der Donau zu sehen gibt und einiges dazu einlädt, den Radweg für eine kurze Zeit zu unterbrechen.

Die Etappe 5 am Nordufer von Emmersdorf bis nach Krems führt die Radbegeisterten durch die Wachau. Marillenbäume, Weingärten, unzählige Heurigen zum Einkehren, Sandbänke und natürlich die blaue Donau sind hier die Sehenswürdigkeiten. Von Aggsbach aus hat man einen guten Blick auf die Ruine Aggstein, deren Ursprünge bis in das 12. Jahrhundert zurückgehen. Auf der Etappe 5 kommt man auch bei Dürnstein vorbei. Der berühmte blaue Turm der Stiftskirche Dürnstein ist schon von Weitem sichtbar.

zVg

Weiter geht es auf der Etappe zum Weinort Unterloiben, wo man in einem Gasthaus einkehren und mit Blick auf die Donau und einem Glas Wein in der Hand das Leben genießen kann. Schon bald nach Unterloiben erreicht man das Ziel Krems an der Donau. Ein weiterer Streckenabschnitt, die siebente Etappe am Südufer zwischen Klosterneuburg und Petronell, hat ebenfalls einiges zu bieten. Das im 12. Jahrhundert gegründete Stift Klosterneuburg mit seiner Schatzkammer ist einen Besuch wert, genauso wie die Altstadt in Klosterneuburg. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Wien, wo natürlich der Stephansdom, der Tiergarten Schönbrunn und Unzähliges mehr zu einer Unterbrechung der Radtour einladen.

Wer Wien am Nordufer der Donau verlässt, gelangt zur Lobau, die ein Teil des Nationalparks Donau-Auen ist, in dem Eisvögel und Seeadler zur Artenvielfalt zählen. Das Schloss Orth liegt ebenfalls entlang der Etappe. Mit einer Fähre geht es weiter nach Carnuntum-Petronell, wo kurz vor der Gemeinde Österreichs größtes römisches Denkmal steht – das Heidentor aus dem 4. Jahrhundert. Die konstruierte Römerstadt Carnuntum ist eine der beliebtesten Ausflugsziele dieser Region und ein interessanter Ort, um über die alten Römer zu lernen.