Güssing

Erstellt am 18. Januar 2017, 06:01

von Michael Pekovics

Neue Pläne für die Güssinger Hochzeitsburg. Burg Güssing verzeichnet Besucherplus von 40 Prozent. In Zukunft soll sich dieser Wert noch steigern – mit Hilfe des RMB.

Neue Pläne für die „Hochzeitsburg Güssing“: Die Revitalisierung steht ganz oben auf der Prioritätenliste.  |  Michael Pekovics

15.000 Gäste besuchten 2016 die Burg Güssing, um rund zwei Fünftel mehr als im Jahr 2015. Dieser Aufwärtstrend soll sich auch heuer fortsetzen und sogar noch verstärken. „Darauf können und wollen wir aufbauen“, gibt Burgadministrator Bernhard Schimpl die Marschrichtung vor.

Schon länger ist die Rede davon, die Burg Güssing zu revitalisieren und attraktivieren, zuletzt gewann der Bau auf einem erloschenen Vulkankegel größere Bedeutung als Hochzeitslocation.

Regionalmanagement Burgenland mit an Bord

Zur Unterstützung von Bernhard Schimpl ist nun auch das Regionalmanagement Burgenland (RMB) mit an Bord. „Es gab bereits Vorbesprechungen in diese Richtung, um so mehr Institutionen daran beteiligt sind, für die Burg etwas weiterzubringen, desto besser“, sagt Stadtchef Vinzenz Knor (SPÖ).

Neben dem RMB gab es auch bereits erste Kontakte mit dem Berufsförderungsinstitut BFI, dem Tourismusverband und der Burg Schlaining. So soll etwa die Kooperation mit der Nachbarsburg im Bezirk Oberwart ausgebaut und generell mehr Tagestouristen angesprochen werden. Schließlich sei die Burg einzigartig, liege mitten im Ramsargebiet und beherberge viele Naturjuwelen.

Um den Besuchern Mehrwert bieten zu können, steht eine der für heuer angedachten Maßnahmen bereits fest: In der Burg soll ein Shopbereich integriert werden, damit Touristen auch etwas kaufen können.