ÖAMTC: Anfragen zu Reiserecht seit Corona verzehnfacht. "Normalerweise dominieren bei uns Anfragen zu Unfällen, Strafen und Versicherungen. Seit Anfang März haben sich jedoch die reiserechtlichen Anfragen verzehnfacht", erklärt Nikolaus Authried von der ÖAMTC-Rechtsberatung.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. März 2020 (10:07)
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Konkret geht es bei den meisten Mails und Anrufen, bedingt durch die Corona-Krise, um den kostenlosen Rücktritt von Pauschalreisen sowie um Hotel- und Flugstornos. "Die Mitglieder machen sich Sorgen um bereits geleistete Zahlungen und fragen beispielsweise an, ob sie sich mit Gutscheinen zufrieden geben müssen", so Authried. In der vergangenen Woche häuften sich auch Fragen besorgter Eltern zum Storno von Sprachwochen und Maturareisen ihrer Kinder.

"Viele Fragen drehen sich aber auch um Pickerl, Führerschein sowie Kauf, Service und Garantien rund ums Auto", so Authried. Hier geht es um Fristen, die nicht eingehalten werden können oder die ablaufen. Weitere Anfragen betreffen Probleme aufgrund der aktuellen Bewegungseinschränkungen, z. B. welche Fahrten mit dem eigenen Kfz zulässig sind. Außerdem laufen auch die Standard-Rechtsberatungen, z. B. zu Unfällen, Strafmandaten, Auslandsstrafen und Problemen mit Versicherungen, weiter.

Wann kostenfreie Stornierung der Oster(pauschal)reise möglich und unter welchen Bedingungen Gutscheine akzeptabel sind, erfahrt ihr hier: