Von Kirchen und Knochen. 1 Tag, 38 Orte und 100 Geschichten rund um Niederösterreichs historisches Erbe.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 22. September 2014 (10:33)
NOEN, BDA Irene Dworak
Fensterschau: Blick aus und aufs Schloss Grafenegg.
Denkwürdig sind sie alle. Schützenswert sowieso. Und für Überraschungen sind sie auch noch gut, Niederösterreichs Bau- und Kulturdenkmäler.

Grund genug, dem „historischen Erbe“, wie die europaweite Initiative zum „European Heritage Day“ in der Übersetzung heißt, auch in (Nieder-)Österreich einen ganzen Tag zu widmen. Und an diesem die historischen Tore weit zu öffnen.

Kirchentore, Schlosstore, Fabrikstore, Museumstore, Gartentore und Theatertüren stehen da am 28. September im ganzen Land offen. Und laden unter dem heurigen Motto „Illusion“ zu ganz besonderen Führungen.

Da steigt man, in der Gmünder Eisenbegerfabrik, aufs Dach, geht im Weitraer Schloss ins Theater und besucht im Zwettler Stift das Heilige Grab.

Da spaziert man in Eggenburg zum „gemalten Haus“, in Grafenegg durch den Schlosspark, in Krems durch die Altstadt und in Dürnstein auf den Ölberg. Da gruselt man sich in St. Michael im Karner, erinnert sich in Melk in der NS-Gedenkstätte und gräbt in Nußdorf ein bronzezeitliches Grab aus. Und da wandert man in Feistritz durch den Schlossgarten, in Mauerbach durch den Klostergarten und in Baden durchs Frauenbad. Hingehen, anschauen!

Alle Orte, Termine und Infos unter www.tagdesdenkmals.at