Radeln, rutschen und relaxen in Maria Alm. Zuerst am Berg aktiv sein, danach entspannen und die regionalen Produkte genießen – der Urslauerhof in Maria Alm (Salzburg) lädt zum Hoamat-Gefühl.

Von Katja Müller-Happe. Erstellt am 11. September 2019 (05:32)
Müller-Happe
Wir sind Rutschenkönig! Hier die Rattlesnake, die Klein und Groß viel Spaß bereitet. Ohne grobe Eingriffe in die Natur wurden mitten in den Wald fünf Rutschen gebaut. Bergab Richtung Maria Alm ...

Vor der Kulisse des Hochkönigs verwandelt sich im Sommer der 1.163 Meter hohe Prinzenberg Natrun in einen majestätischen Erlebnisberg. Wo im Winter die Skifahrer ihre Schwünge ziehen, wartet jetzt ein 2,2 Kilometer langer Flow-One-Trail auf die Mountainbiker.

„Dieser eignet sich vor allem für Familien und Anfänger“, erzählt Max Klein von der Bikeschule BikeMax. Den Gipfel erreicht man mühelos mit der Natrun-Gondelbahn, aber auch mit dem E-Bike. Doch auch mit Anstrengung und ohne Elektroantrieb ist der Prinzenberg zu erklimmen. Bevor Max, der Mountainbike-Guide, seine großen und kleinen Biker die 285 Höhenmeter ins Tal schickt, erklärt er den Anfängern die Grundlagen der Brems-, Kurven- und Fahrtechnik für die nächsten 2,2 Kilometer durch Wald und Wiesen.

Der Prinz neben dem Hochkönig hat aber noch einiges mehr zu bieten. Ein Vergnügen für die ganze Familie ist der Waldrutschenpark. Auf fünf verschiedenen Edelstahl-rutschen, die bis zu 55 Meter lang sind, geht es hinab Richtung Maria Alm. Allein die Namen wie Deep Impact oder Rattlesnake sind vielversprechend. Ein kleiner Tipp: Eine Rutschunterlage wie eine Fleece-Jacke oder ein PVC-Regenschutz beschert einen noch schnelleren Rutschspaß.

Apropos Rutschvergnügen: Ausprobieren sollte man auch die Sommerrodelbahn am Biberg im nahen Saalfelden. 61 Kurven und drei Jumps auf 1,6 Kilometern halten locker das Versprechen vom angekündigten Fahrspaß. Jeder entscheidet selber, wie rasant man die 345 Höhenmeter hinunterfahren will. Bei langsamen und vorsichtigen Vorausfahrern wartet die Streckenaufsicht auch mit dem Go für die nächste Fahrt, um den Spaß nicht zu verderben.

Vom Berg direkt in die Wellnessoase

Nach fünf Rutschen, einer Wanderung und einer Flow-Trail-Fahrt gibt es für die Urlauber Abkühlung im Pool des familienfreund-lichen ****Berg & Spa Hotel Urslauerhof. „Urlaub bei uns heißt, aktiv sein und entspannen, wohlfühlen und genießen. Und das alles wie dahoam“, erklärt Junior-Chef Stefan Kraker-Neumayr. „Dieses Hoamat-Gefühl möchten wir unseren Gästen während des gesamten Aufenthalts vermitteln.“ Wer nach einem aktiven Tag abschalten möchte, findet im Hochkönig’s Wellnessbereich Ruhe und Entspannung.

„Oafoch, ehrlich, mia – diese drei Worte beschreiben genau, wie wir den Begriff Heimat vermitteln wollen. Ehrlichkeit gegenüber unserem Gast, egal in welchem Bereich unseres Hauses er sich gerade aufhält“, beschreibt Junior-Chefin Claudia Kraker die Philosophie des Hauses. Auch in der Küche setzt der Urslauerhof auf Ehrlichkeit: „Hoamat steht bei
uns klar am Speiseplan, daher kennen wir all unsere Produzenten persönlich“, erzählt Stefan Kraker-Neumayr.

Hier nur ein paar Beispiele: So kannte die Schwägerin die Kuh vom Rückensteak persönlich, die Eierschwammerln und Steinpilze sammelt der Bruder und der Honig fließt aus der Wabe einer Imkerei aus Maria Alm. Brot und Backwaren kommen aus der hauseigenen Bäckerei und vom Bäcker in Mühlbach, den Schnaps und den Apfelsaft liefert der Grubinghof.

Und als Mitbringsel für zu Hause bietet sich der Hoamat-Wein an, als Erinnerung an das Hoamat-Gefühl …

Müller-Happe