Heimat NÖ: Dosenwerfen. Der September wird uns hoffentlich für den Sommer entschädigen und uns ein paar schöne Tage bescheren, an denen das Spielen im Freien Spaß macht. Aber wir haben auch für drinnen einen guten Tipp!

Erstellt am 01. September 2014 (06:02)
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Für alle, die sich am Nachmittag mit Freunden treffen und herumsausen wollen, basteln wir ein Geschicklichkeitsspiel. Wir nehmen zwei gerade Holzäste und stellen sie in zwei große Konservendosen oder alte Kübel hinein. Befestigt werden die Äste mit großen Steinen und Kies. Quer darüber wird nochmals ein Holzstab oder -ast angebracht. Auf den Ast werden leere Konservendosen in unterschiedlicher Größe mit dicken Schnüren in unterschiedlichen Längen angebunden.

Die Blechdosen sind die Auffangbehälter für das Wurfspiel: Wer mit dem Ball am öftesten trifft, hat gewonnen. Für die Geschickten kann das Spiel geändert werden: Man stellt sich mit dem Rücken zu den Dosen und versucht so, den Ball in den runden Gefäßen unterzubringen.

Wer will, kann die Dosen je nach Größe mit unterschiedlichen Punktezahlen versehen. Wer in die kleinste Dose trifft, bekommt die meisten Punkte. Am Ende wird zusammengezählt. Wer noch im Spätherbst treffen üben will, kann dafür Kastanien sammeln.

Die Bastelanleitung

Für das Dosenspiel brauchen wir für das Gestell  zwei mittelstarke, möglichst gerade Baumäste, ca. 4-5 cm dick und 1,5 m lang. Dazu noch einen Querbalken, also einen ebenfalls möglichst geraden Ast, mit  ebf. ca. 1,5 m Länge. Besonders gut eignen sich dafür die Äste der Haselnusssträucher.

Weiters brauchen wir leere Konservendosen in verschiedenen Größen, von der Suppendose über die Keksdose bis zum Speiseölbehälter ist alles tauglich. Bitte Vorsicht wegen der Ränder, notfalls mit einem Dosenöffner nachschneiden, der runde Kanten formt, damit sich niemand verletzen kann!

Zwei alte Kübel oder große Blechdosen benötigen wir als Töpfe, in denen die Äste verankert werden. Noch dazu etwas Kies oder auch groben Schotter und große Steine zum Beschweren. Bunte dicke Schnüre oder Spagat zum Befestigen der Dosen werden auch noch verwendet.

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In den Kübel oder Dose wird Kies oder Schotter geschaufelt und einer der Äste in der Mitte platziert. Zur Beschwerung des Ganzen und damit der Ast in der Mitte bleibt, werden große Steine rundherum gelegt. Mit dem zweiten Kübel wird genauso verfahren. Wer ganz stabil bauen möchte, kann die Äste auch in Beton eingießen.

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Die beiden „Kübelpflanzen“ werden in etwas weniger als 1,5 m Abstand nebeneinander aufgestellt und der gerade Verbindungsast quer darübergelegt. Dabei ist es hilfreich, wenn die beiden vertikalen Äste mit einer Astgabel versehen sind. Gibt es die nicht, dann muss mit Spagat verbunden werden.

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Die Dosen, in die gezielt werden soll, können bunt verziert werden, oder so wie hier, einfach nur mit Alufolie umwickelt werden. Die dicke Schnur wird einmal um die Dosen quer herum gewickelt und fest verknotet. An zwei gegenüberliegenden Seiten wird dann an dieser Schnur ein ca. 1m langes Band angebunden, das ergibt dann die Aufhängung für die Dosen.

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Die Dosen werden jetzt in unterschiedlichen Längen auf dem Holzgestell angebunden.

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Aus Moosgummi werden runde Scheiben ausgeschnitten und mit einem dicken Schrift mit Zahlen versehen. So kommt man zu den Punktezahlen, die man pro Treffer erreichen kann.

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Die Punktescheiben werden mit Doppelklebeband an die Dosen geklebt. Das Dosenspiel ist außerdem mobil, zu zweit kann man es an jeden beliebigen Ort bringen.

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Die Punktescheiben werden mit Doppelklebeband an die Dosen geklebt. Das Dosenspiel ist außerdem mobil, zu zweit kann man es an jeden beliebigen Ort bringen.

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