25 Jahre „Gesunde Gemeinde“. Das Projekt der „Tut gut!“- Gesundheitsvorsorge GmbH feiert, Corona-bedingt ein halbes Jahr verspätet, sein 25-jähriges Jubiläum. Ende 1995 begann das Programm mit 38 Gemeinden. Mittlerweile beteiligen sich knapp drei Viertel der niederösterreichischen Kommunen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Juli 2021 (12:37)
(v.l.n.r.) Stadtrat und "Gesunde Gemeinde"-Arbeitskreisleiter Karl Schmid, "Tut gut!"-Geschäftsführerin Alexandra Pernsteiner-Kappl, Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager feiern die Stadtgemeinde Klosterneuburg als neuestes Mitglied der "Gesunden Gemeinde"-Familie 
 
NLK Burchhart

Insgesamt 426 „gesunde Gemeinden“ gibt es bisher in Niederösterreich. Dennoch wachse die Mitmach-Initiative ständig weiter. Das neueste Mitglied, das mit Hilfe des Projekts zu einer „gesunden Gemeinde“ werden möchte, ist die Stadtgemeinde Klosterneuburg.

Bei der Initiative handle es sich um eine Plattform, die diverse Angebote im Gesundheitsbereich, auch von anderen Vereinen oder Organisationen, bündelt. Es gehe darum, Gemeinden so zu gestalten, dass es den Bewohnerinnen und Bewohnern leichter falle sich gesund zu verhalten.

Das Programm biete den Gemeinden eine Hilfestellung beim Aufbau einer Struktur. Die Gesundheitskonzepte in den Gemeinden sind dabei an die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung angepasst. Inhaltlich konzentriere man sich auf die Bereiche Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit, Vorsorge, Medizin, Umwelt und Natur.

„Unsere ‚Tut gut!‘-Regionalberaterinnen und -berater begleiten die Gemeinden bei der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten, Maßnahmen und Veranstaltungen für einen gesünderen Lebensstil und helfen somit beim Aufbau einer entsprechenden Struktur vor Ort“, so die „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge-Geschäftsführerin Alexandra Pernsteiner-Kappl.

Das Ziel der Aktion sei es nämlich, die gesunden Lebensjahre der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu erhöhen. Gesundheitsförderung und Prävention sollen dabei direkt vor die Haustür der Menschen gebracht werden, um dadurch die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu stärken.

Die am Programm teilnehmenden Gemeinden haben durch die Erfüllung von Qualitätskriterien außerdem die Möglichkeit eine Grundzertifizierung zu erreichen. Als höchstmögliche Auszeichnung gelte dabei die „Gesunde Gemeinde“.

Die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Projekt sei aber in jedem Fall ein positiver Gemeinderatsbeschluss und ein empfohlenes Rahmenbudget für den lokalen Arbeitskreis von 0,40 bis 1,00 Euro pro Einwohnerin und Einwohner. Nach der Zusage von „Tut gut!“ wird ein offener Arbeitskreis für Gesundheitsthemen in der Gemeinde gegründet, an dem sich jede Bewohnerin und jeder Bewohner beteiligen kann.

Mehr Informationen dazu: http://www.noetutgut.at/gesunde-gemeinde