In der Mittagspause. Wer für Kollegen kocht, der zaubert Gerichte, die vielen schmecken und schnell gehen. Und sie können auch gesund sein.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 05. Mai 2015 (09:41)
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Als gesunde Abwechslung zur Wurstsemmel aus dem Supermarkt kann man im Büro auch einmal für Kollegen kochen.
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Im Büro kochen lässt es sich auch ohne riesige Küche. „Ein großes Lebensmittellager ist nicht notwendig, allerdings kann es von Vorteil sein, einige Lebensmittel griffbereit zu haben. Dazu gehören Reis, Teigwaren, Öle, Kräuter und Gewürze“, schreibt Johann Grassl, Diätologe aus St. Pölten, in seinem Buch „Was essen wir heute?“.

Auf die verschiedenen Geschmäcker eingehen

Wichtig ist vor allem: „Auf die verschiedenen Geschmäcker eingehen“, so Grassl. Wie man das schafft? Zum Beispiel, indem man zum Salat unterschiedliche Dressings vorbereitet. Zum Beispiel eines mit Olivenöl und Balsamico, ein anderes mit Olivenöl, Zitronensaft und Senf und ein weiteres mit mildem Joghurt, Olivenöl und Kren.

Übrigens: „Um Ihr Nervensystem, Ihre Gefäße und Ihr Herz gesund zu halten, empfehle ich bei Ölen eine kleine Variation an kalt gepressten auf Vorrat zu haben“, schreibt Grassl. „Egal, ob Sie Raps-, Lein-, Nuss-, Traubenkern-, Kürbis- oder andere Öle lagern, die Abwechslung hält gesund.“

Apropos Nervensystem & Co. Generell sollte der mittägliche Genuss übrigens Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate abdecken. Fürs Immunsystem, das Nervensystem und das Gehirn. Das Mittagessen sollte Leistung liefern und sie nicht nehmen. Und so gilt auch für die Rezepte in seinem Kochbuch: „Man wird satt, ist aber nicht vollgestopft.“

Zudem gehen sie schnell und man braucht kein Starkoch zu sein, um sie zu zaubern. Zum Beispiel Linguine mit grünem Spargel, sein aktueller Favorit. Oder Rucolasalat mit Mango und Mozzarella. Oder Curryreispfanne mit Hühnerstreifen. Oder bunter Gemüsebulgur …

Buchtipp

Johann Grassl, „Was essen wir heute? Office Cooking“, maudrich, 112 Seiten, 16,90 Euro