Andreas Huss will Ausbau von 1450. Der aktuelle Obmann der ÖGK setzt auf Gesundheitsförderung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2020 (06:42)
Andreas Huss
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„In der Coronakrise haben wir gesehen, wie wichtig 1450 ist“, so Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Doch: „Diese Nummer kann mehr“, ist Andreas Huss überzeugt. Alle sechs Monate wechseln die Obleute der Gesundheitskasse einander ab. Seit 1. Juli ist die Arbeitnehmerseite an der Reihe. Und damit österreichweit Andreas Huss. Ein Aspekt seines 7-Punkte-Programmes ist der Ausbau von 1450. Beispielsweise könnten künftig über die Nummer Termine für den Facharzt vereinbart werden.

Ein anderer Punkt ist die Verbesserung von Impfprogrammen. So liegt etwa die Durchimpfungsrate von Influenza in Österreich bei 8 Prozent. 20 werden angestrebt. Daher wird die Influenza-Impfung ins Gratiskinderimpfprogramm aufgenommen. Und: Auch Über-65-Jährige sollen künftig die Impfung erhalten. Ebenfalls Thema sind etwa die hausärztliche Versorgung, kassenfinanzierte Therapie, chronisch Kranke, ein Darmkrebs-Screening sowie die Förderung der Gesundheit insbesondere bei Kindern.