Zeit für Pausen um leistungsfähiger zu werden. Für Konzentration, Wohlbefinden und Fitness braucht es auch ruhige Phasen.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 25. April 2019 (03:31)
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Der Mensch braucht Pausen. In der Arbeit, bei der Bewegung ...

Der Mensch kann sich nicht ewig konzentrieren. „Nach 20 Minuten konzentriertem Arbeiten verlieren wir ungefähr ein Viertel unserer Konzentrationsfähigkeit“, lässt sich im Herz-Blog des Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs nachlesen. Um leistungsfähig zu werden, braucht der Mensch Zeit zu regenerieren. Er braucht regelmäßige Pausen.

Wozu? „Regelmäßige Pausen erhöhen unsere Arbeitsleistung, führen zu einer geringeren Fehleranzahl, haben positive Auswirkungen auf unser psychisches Befinden und reduzieren darüber hinaus auch Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich.“

Pausen nutzen für Bewegung

Was man tun kann? Zum Beispiel, so rät der Blog, sollte man auf die Signale des Körpers achten. Übrigens braucht eine Pause nicht lange dauern. Auch Mikropausen – sie nehmen laut Blog nur ein paar Sekunden oder Minuten in Anspruch – sorgen für viel Entspannung. Dazu einfach kurz Wasser trinken, ein paar Mal tief durchatmen, ein Fenster öffnen oder eine kurze Entspannungsübung (beispielsweise progressive Muskelentspannung nach Jacobson) machen.

Nutzen kann man Pausen auch für Bewegung. Ein paar Schritte gehen oder bestimmte Körperregionen dehnen oder mobilisieren.

In der Mittagspause kann man auch einen Spaziergang machen, wie www.gesundheit.gv.at etwa rät. Immerhin sollte bei einem sitzenden Beruf so viel Bewegung wie möglich in den Arbeitsalltag eingebaut werden.

Pausen sind übrigens auch wesentlich, um fit zu bleiben. Jede Belastung führt zu Ermüdung oder Erschöpfung. „In der Erholung werden die Energiespeicher wieder gefüllt.“ Wachstumsvorgänge können stattfinden. Und so braucht es eine Pause, damit sich der Trainingseffekt einstellt.

Pausen brauchen auch Augen und Ohren. Unter anderem täglich eine Portion davon in einer Ruheoase ohne Fernsehen und Radio empfiehlt etwa die Landesinnung der Hörakustiker anlässlich des Welttags gegen den Lärm am 24. April.