Fit für Wetterextreme. Ist das vegetative Nervensystem, die Stromleitung im Körper, angeschlagen, lässt das Wetter so manchen leiden. Gesunde Körper aber können damit besser umgehen.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 08. September 2014 (11:37)
Ungesunde gegen gesunde Verhaltensweisen tauschen? Das kann man bei »Tausch Dich fit«. Und das macht auch ORF-Wetterexpertin Christa Kummer. Dann können Wetterreize nicht mehr so quälen.
NOEN, Foto: Initiative »Tut gut!«
Wenig Sonne gab es diesen Sommer. Dunkle Wolken dafür umso mehr. Und die brachten immer wieder Gewitter mit sich. Was dann passiert? „Die Elektrizität in der Luft steigt“, so Meteorologin Christa Kummer. Und: „Das spüren die Menschen.“

Und nicht nur das. Luftströmungen, Strahlungen, Sonne, Luftdruck & Co. sind „alles Faktoren, die auf den Menschen wirken“. So mancher – der, der in einem vitalen, gesunden Körper lebt – merkt davon vielleicht nichts. Ein anderer aber – einer, bei dem das vegetative Nervensystem durch Krankheit oder Verletzung durcheinander geraten ist – hingegen kann unter den Wetterreizen leiden.

Bewegung hilft bei Beschwerden

Und: Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit, Gelenksschmerzen, Schlappheitsgefühl, schlechte Laune oder Rückenschmerzen erleben. Ein Allheilmittel dagegen gibt es zwar nicht. Aber: „Wenn ich mich bewege, mich abhärte, kann ich mit Wetterreizen besser umgehen“, verrät die ORF-Wetterexpertin. „Geht’s meinem Körper gut, kann er die Wetterreize besser schlucken, besser damit umgehen.“

Ungesunde gegen gesunde Verhaltensweisen tauschen

Also, schwimmen, Rad fahren und spazieren gehen statt auf dem Sofa sitzen! Ideen, ungesunde Gewohnheiten gegen gesunde einzutauschen, gibt es übrigens jede Menge. Zu finden unter anderem im Rahmen der „Tut gut!“-Kampagne „Tausch Dich fit – Los geht’s mit den besten Tipps!“. Für die hat Kummer die Patronanz übernommen.

Was sie selbst gerne tauscht? Stiege gegen Lift – und das trotz Dachwohnung. Und: Karotte gegen Schokolade.

Apropos Ernährung: Die sollte vitaminreich und ballaststoffreich sein, wenn man dem Wetter ein Schnippchen schlagen will. Und: voller Genuss. Denn so genießt man in Maßen. Wem das Kochen zu ungewohnt oder auch zu langweilig ist, der kann sich Mitköche einladen und gemeinsam genießen. Positiver Nebeneffekt: Gemeinsam macht alles mehr Spaß und bringt Motivation. Auch beim Sport übrigens. Ganz unter dem Motto „Tausche Einsamkeit gegen Kollektiv“, lächelt Kummer.

www.noetutgut.at