E-Zigaretten führen nicht zum Raucher-Boom. E-Zigaretten sind wild umstritten und sorgten immer wieder für Diskussionsstoff. Scheinbar sind die elektronischen Verwandten der Zigarette jedoch nicht der Einstieg für junge Menschen um zum Raucher zu werden.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Mai 2019 (12:29)
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Symbolbild

Nun zeigt eine britische Studie, dass die elektronischen Glimmstängel nicht zum Revival des Zigarettenkonsums unter Jugendlichen geführt haben. Bei 13- bis 15-Jährigen würden herkömmliche Zigaretten seit der Einführung der E-Zigarette im Durchschnitt nicht positiver gesehen als vorher, heißt es in der Untersuchung, die im Fachblatt "BMJ Journal Thorax" veröffentlicht wurde.

Dieser Studie nach, scheint sich Rauchen also nicht bei Jugendlichen zu normalisieren. Im Gegenteil: Zigaretten erfreuen sich weniger Beliebtheit. Während des untersuchten Zeitraums sank der Anteil der 13- bis 15-Jährigen, die mindestens einmal geraucht haben, von 60 auf 19 Prozent. Der Anteil regelmäßiger Raucher ging von 19 auf fünf Prozent zurück.

Langzeitstudien fehlen

Die Frage, wie ungesund E-Zigaretten allgemein und  im Vergleich zu normalen Zigaretten sind ist noch unklar, da Langzeitstudien und Erfahrungswerte fehlen. Klar ist jedoch, dass das Rauchen von elektronischen Zigaretten grundsätzlich schädlich für die Gesundheit ist.