Erstellt am 14. November 2016, 15:36

von Christine Haiderer

Stimmt’s oder nicht?. Der Mensch braucht gute Informationen für die Gesundheit. Ein neues Buch hilft im Bereich Ernährung.

VKI-Geschäftsführer Rainer Spenger, NÖGUS-Vorsitzende Johanna Mikl-Leitner und Cochrane-Zweigstellen-Direktor Gerald Gartlehner mit dem neuen Buch „100 Ernährungs-Mythen“.  |  NOEN, NÖN

„Bewirken große Portionen, große Teller, Gläser und Verpackungen, dass wir mehr essen und trinken? Wahrscheinlich ja.“

„100 Ernährungs-Mythen“, das neue Buch von Medizin-transparent und dem Verein für Konsumenteninformation greift 100 Anfragen an die Plattform der österreichischen Cochrane-Zweigstelle an der Donau Uni Krems auf.

Die Plattform nimmt Anfragen zu Gesundheitsthemen entgegen und sieht sich die aktuelle wissenschaftliche Forschungslage dazu an. „Das Bedürfnis nach Information ist extrem groß“, so der Direktor Gerald Gartlehner. Und: Es ist wichtig. Denn: „Unabhängige und wissenschaftlich gesicherte Fakten sind entscheidend für optimale gesundheitsrelevante Entscheidungen, sowohl für einen selber als auch in der Gesundheitspolitik.“

Thema Ernährung besonders wichtig

„Rund 60 Prozent der Anfragen beziehen sich auf Ernährungsthemen“, so Gartlehner. Ein Thema, das großes Interesse weckt. Wie auch beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). „Seit Beginn 1961 beschäftigen wir uns mit dem Thema Ernährung“, erläutert VKI-Geschäftsführer Rainer Spenger.

Welche weiteren Themen das Buch beinhaltet? Unter anderem Säuglingsnahrung. „Kann Kuhmilch bei Babys gesundheitliche Probleme verursachen? Möglicherweise ja.“ Oder: „Hat die Einnahme von Vitaminpräparaten bzw. der Konsum von Multivitaminsäften einen lebensverlängernden Effekt? Nein.“ Wobei: Es gibt auch Fragen, bei denen man noch nicht weiß, ob sie stimmen, weil es noch nicht ausreichend gute Studien gibt.

„100 Ernährungs-Mythen“ (19,90 Euro) ist erhältlich im Buchhandel und beim VKI, 01/588774. www. konsument.at/ernaehrungsmythen, www.medizin-transparent.at