Karin Vogl: Von der Backstube in die mobile Pflege. Karin Vogl war 20 Jahre lang Konditorin. Sie mochte ihren Beruf, war gerne in der Backstube und hat sich gut mit ihren Kollegen verstanden. „Aber mir hat der Kontakt zu den Menschen gefehlt. Eine Freundin hat mir dann über ihre Arbeit als Heimhelferin erzählt“, erklärt die 38-Jährige.

Erstellt am 01. Juli 2021 (00:00)
Karin Vogl (Large)
Karin Vogl
Hilfswerk NÖ

Deswegen hat sie vor zwei Jahren auch einen beruflichen Neustart im Pflegebereich gewagt. Karin Vogl hat ihren Job gekündigt, um sich voll auf die 3-monatige Ausbildung als Heimhelferin zu konzentrieren.

„Am Anfang der Ausbildung habe ich es mir noch offen gelassen, ob mobile oder stationäre Pflege. Nach den 200 Stunden Praktika in beiden Bereichen, ist für mich ganz schnell die Entscheidung FÜR die mobile Pflege und FÜR das Hilfswerk gefallen“, erinnert sich Karin Vogl zurück.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die flexiblen Arbeitszeiten und die Nähe zum Wohnort sind ein großer Pluspunkt. „Der Hilfswerk-Standort in Herzogenburg ist nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Die Kunden, die ich betreue, wohnen alle in der Nähe meines Wohnortes, die meisten kannte ich schon vorher. Da findet man dann ganz schnell einen guten Bezug zu den Menschen“, erzählt die Umsteigerin.

HW_3221 (Large)
Hilfswerk NÖ

Karin Vogl genießt nun die abwechslungsreiche Arbeit als Heimhelferin. Sie fährt mit dem Hilfswerk-Auto von Kunde zu Kunde und betreut ältere Menschen in ihrem eigenen Zuhause: Sie unterstützt bei alltäglichen Aktivitäten, wie beim Duschen oder beim Essen zubereiten.

Sie hilft bei der Haushaltsführung, geht einkaufen oder erledigt Apothekengänge. Sie geht mit den Kunden spazieren, spielt mit ihren eine Runde oder leistet einfach Gesellschaft.

Den Schritt in die Pflege hat Karin Vogl nicht bereut. Die positive Resonanz der Kunden gibt ihr Recht. „Es taugt mir voll. Sie freuen sich, wenn ich komme. Es ist großartig, wenn man ein ,Danke‘ von einem Kunden hört. Das ist ein richtig schönes Gefühl. Unsere Arbeit ist eine wichtige Arbeit und das merkt man auch.“ Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen ist der persönliche Kontakt zu älteren Menschen besonders wichtig. „Oft bin ich nicht nur die Heimhelferin vom Hilfswerk, sondern schon eine gern gesehene Bekannte“, erzählt Vogl.

Jetzt geht die 38-Jährige noch einen Schritt weiter. Sie macht derzeit – neben ihrer Arbeit als Heimhelferin – berufsbegleitend die Ausbildung zur Pflegeassistentin. Die gelernte Konditorin hat mit ihrem beruflichen Umstieg wahrlich ihre Berufung gefunden.

Haben auch Sie Interesse, in der Pflege und Betreuung zu arbeiten?

Das Hilfswerk sucht in ganz Niederösterreich nach Verstärkung. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Pflegeassistenten/-innen, Pflegefachassistenten/-innen und Heimhelfer/innen sind sehr herzlich willkommen. Auch für Quer- und Wiedereinsteiger/innen gibt es attraktive Angebote, zum Beispiel die geförderte Ausbildung zur Heimhilfe: https://www.hilfswerk.at/niederoesterreich/aus-bildung/aus-bildung-im-pflege-und-betreuungsbereich/ausbildung-heimhilfe/

Zentraler Infopunkt: www.jobs-pflege.at

Auf der neu kreierten Website www.jobs-pflege.at/niederoesterreich findet man mit wenigen Klicks viele Informationen über Berufsbilder und Rahmenbedingungen sowie einfache Möglichkeiten, sich zu bewerben.

Sponsored Article